Raucher werden von schlechten Nachrichten in letzter Zeit wohl nicht mehr verschont, erst diverse Verbote, immer mehr erforschte und entdeckte Risiken und jetzt muss man auch noch mit einer möglichen Verschlechterung des Sehens und möglicher Erblindung im Alter rechnen.
In einer langfristigen Untersuchung konnte jetzt festgestellt werden, das Raucher eher von einer altersbedingten Degeneration der Makula (AMD) rechnen müssen als Nichtraucher. Die Altersbedingte Makula Degeneration ist die häufigste Ursache die im hohen Alter zu schweren Sehstörungen, Sehbehinderungen oder zu Blindheit führen kann – das Risiko eines Rauchers daran zu erkranken ist ungefähr doppelt so hoch wie das eines Nichtrauchers, da das Nikotin, welches in Tabak in Zigaretten und anderen Rauchwaren enthalten ist, reines Gift für die Augen darstellt.
Natürlich sind für AMD auch noch andere Faktoren, wie eine schlechte Ernährung oder fehlender Sonnenschutz ausschlaggebend, doch Nikotin gehört ebenfalls zur Gruppe der drei Risikofaktoren.
Bei vielen äußert sich die AMD jedoch erst relativ spät, wenn man nur noch verschwommen sehen kann, ab diesem Zeitpunkt ist eine Therapie nur noch bedingt dazu geeignet die Symptome zu lindern – ein Augenarzt kann jedoch frühzeitig die AMD in einer Vorsorgeuntersuchung erkennen. Die Therapie gegen die trockene AMD, die zu 80 % auftritt, besteht meist aus einer Anwendung von Vitamin- und Mineralienpräparaten, die zu einer Linderung der Symptome führt. Bei der feuchten AMD nützt jedoch nur die Früherkennung, denn hier ist nicht ein Mangel an Vitaminen und Mineralien ausschlaggebend, sondern ein Zerstören der Sehzellen durch kranke Gefäßsysteme – hier lässt sich die AMD nur durch Injektionen bestimmter Wirkstoffe hemmen.
Bei einer Früherkennung und rechtzeitigen Behandlung lässt sich die Krankheit verlangsamen, stoppen oder sogar zurückbilden.
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