Der Prophet Mohammed wurde in der schwedischen Zeitschrift 'Nerikes Allehanda' als ein Hundedenkmal dargestellt, das sich in der Mitte eines Straßen-Kreisverkehrs befindet. Wegen vorgeahnten 'Sicherheitsrisiken' wurden in Schweden zwei Ausstellungen kurz zuvor nicht freigegeben. Nun protestiert der Iran stark gegen diese neue Karikatur und es sind in Schweden starke Proteste zu erwarten, da bereits die letzten Mohammed-Kartikaturen, die in der dänischen Zeitung 'Jyllands-Posten' abgedruckt waren, für viel Kritik sorgten.
Die schwedischen Redakteure scheinen wirklich lebensmüde zu sein, da sie bestimmt wussten, was los war, als die dänischen Kollegen ähnliche Karikaturen veröffentlichten...
Lg, Tauraxx
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:: Tauraxx
:: Beiträge 1177:: -9.21 Talkpoints ::  |
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Ouh ja da wirds sicher wieder lautstarke proteste und kritik geben wenn nicht sogar orddrohungen,
anderseits warum sollte der künstler, autor oder schriftsteller aus Angst bzw weil einige Leute lautstark und mit gewalt demonstriert haben die Pressefreiheit nicht nutzen?
Man darf sich nciht unbedingt immer unterbuttern lassen oK dieses ist ein sehr heikles Thema aber das Recht hat er ja dazu, und es werden ja uch täglich Jesus karikaturen oder beleidigungen auf der Welt gemacht oder veröffentlich, sicherlich auch in islamischen Zeitungen oder Medien.
Also toll find ich das jetzt nicht von ihm aber warum sollte er es nicht mache, hat sicher einen Grund dafür.
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:: Sunbeam
:: Beiträge 204:: 78.54 Talkpoints |
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Also hier in der freien Welt gibt es Pressefreiheit und deshalb find ich darf der Künstler so viele Mohammed Karikaturen veröffentlichen wie er will. Die Leute die sich darüber empören und mit Gewalt reagieren sind mittelalterlich eingestellt.
Ich finde wegen so einer Karikatur sollte niemand Angst um sein Leben haben müssen.
Außerdem dient eine Karikatur ja dazu etwas auf lustige Art und Weise zu kritisieren. Und durch die Reaktionen der islamischen Welt wird die Kritik ja nur bestätigt.
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:: Jack R
:: Beiträge 893:: 1.13 Talkpoints |
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Wie der Herr Jesus kurz vor dem Weltjugendtag in Deutschland ordentlich durch den Kakao gezogen wurde ist den lieben Gefolgsleuten von Mohammed wohl nicht klar, oder?
Ganz zu schweigen von Individualität oder Meinungsfreiheit finde ich es nur mehr als albern dass der Iran und Konsorten jetzt wieder aufmucken nur wegen Zeichnungen bezüglich ihres Propheten.
Das nimmt ja nach und nach Ausmaße eines wirklich lächerlichen Spieles an, das die Vertreter des Islams, welche sich großartig beschweren, immer lächerlicher erscheinen lässt.
Karikaturen erscheinen -> die Islamisten brüllen rum.
ehrlich gesagt wie ein kleines Kind dem man immer den Schnuller wegnimmt, nur um zu gucken ob es dann wirklich schreit. Aber im Gegensatz zu diesen Erwachsenen Vertretern einer Glaubensgemeinschaft ist das Kind noch völlig reiz- und impulsgesteuert und verfügt noch nicht über ein wirkliches Denken, wie man es von Erwachsenen erwarten dürfte.
Vielleicht wacht irgendeine einflussreiche Person aus islamischen Kreisen im Laufe dieses Spiels mal auf um dann überrascht zu bemerken dass es auch sowas wie "andere Meinungen" und Auffassungen als die eigenen gibt. Deren Wertevorstellung hat Ausmaße wie sie es hier nichtmals im Mittelalter gegeben hat...
Soweit meine Meinung,
Gruß
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:: fraxmesh
:: Beiträge 125:: 1.42 Talkpoints |
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Stimmt, bei uns herrschten im Mittelalter weitaus schlimmere Sitten, Ansichten und Auffassungen, da ist der Islam damals ein riesiger Sprung nach vorne gewesen und es waren Dinge selbstverständlich, die bei uns erst im 19. Jahrhundert eingeführt wurden. Naja, dummerweise hat er sich nie wirklich von dieser Stufe weiterentwickelt.
Ich finde den Karikaturenstreit gar nicht so schlimm, ich würd mich davon auch nicht beeindrucken lassen. Die Schiiten, welche sich als große Islamisten geben, sind aus Sicht viele Muslime gar keine Musleme und Ketzer, für die anderen ist es nur eine Demütigung, weil der "Westen" sie angeblich verspottet und sie sowieso schon die ganze Zeit von ihm abhängig sind.
Ansonsten, man kann es nur wiederholen:
| Midgaardslang - Jesus Karikaturen hat folgendes geschrieben: |
Ach ich finde das alles etwas übertrieben, es sind schließlich Karikaturen, wenn sich da jeder Politiker gleich verletzt fühlen würde, wäre bald jeder nur noch davon genervt.
Ich fand auch die Mohammed Karikaturen in Ordnung, schließlich gibt es in arabischen Zeitungen mehr als genug Karikaturen, in denen das Christentum und seine Symbole irgendwie "verunglimpft" werden. Das ist nunmal Satire und die darf eben alles - auch wenn das einige Kleingeister nicht verstehen wollen.
Ich sag nur: Kann er Schäuble stoppen?
Da stören sich eben auch einige dran, aber Satire darf nun einmal alles, und Humor ist, wenn man trotzdem lacht und das nicht bierernst nimmt - denn genau darauf soll es ja auch abzielen, daß einige sich aufregen und Werbung dafür machen. Nachdem die Titanic mal was böses über die WM geschrieben hat, stand es auch in der BILD und sie war in aller Munde. Und was hat es gebracht? Die Verkäufe und Abos stiegen sprunghaft an, es ist immer das gleiche, siehe: Karikaturskandal in Spanien - was will man also damit erreichen wenn man sich aufregt? Es stärkt den "Gegner" nur bzw. ist für ihn kostenlose Werbung. Als sich die BILD auch über das BILDBlog aufregte, hatten die auch traumhafte Besucherzahlen und haben jetzt mehr Leser als je zuvor, soweit ich weiß .
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:: Midgaardslang
:: Beiträge 4333:: 100.43 Talkpoints ::  |
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Naja, villeicht werden die arabischen Zeitschriften wieder als rektion zu einem Holocaust-karrikaturen-wettbewerbt ausschreiben! allerdings wird niemand deswegen ausrasten und Unbeteiligte schädigen oder verletzen! Und villeicht wird die Muslimbruderschaft, wie letztes mal, ewig nach den eigentlichen Karrikaturen, die Bevölkerung zu lautstarken Protesten bringen, obwohl die meißten der protestierenden gar keine Ahnung haben, gegen was sie da eigentlich genau demonstrieren. *editiert durch Moderator: Midgaardslang*.
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:: lefis
:: Beiträge 12:: -0.11 Talkpoints |
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Man sollte Politik und Religion nicht konfrontieren - soso, tja, wenn das in der Praxis dann doch so einfach wäre.
Die Religion sowie vor allem(!) deren weltliche Vertreter - die Priesterkasten und Prediger, die Religionsgelehrten, von denen letztlich religiöse Überlieferungen interpretiert und ausgelegt werden - beeinflussen politische Entwicklungen maßgeblich, wie willst Du also diese beiden “Welten” voneinander trennen?
Übrigens haben wir in Europa uns gegenseitig über Jahrhunderte hinweg u.a. wegen religiöser Dogmen die Schädel eingeschlagen, beispielsweise während des 30jährigen Kries, der ungeheures Elend, Leid und Verwüstung über Europa und insbesondere Deutschland gebracht hat.
Und gerade aktuell kann man ja sehen, wie mit religiösen Begründungen die furchtbarsten Verbrechen gegenüber Menschen gerechtfertigt werden.
Darf man darüber hinwegsehen? Muß man Verständnis und Geduld für die Intoleranz aufbringen?
Westeuropas Demokratien fußen auf der Meinungs- und Redefreiheit - und wo es keine wirkliche freie Diskussion mehr geben kann, ist die Despotie und Unfreiheit nicht weit. Meinungs- und Redefreiheit schließt ausdrücklich auch das Recht ein, sich unpopulär, unbeliebt und geschmacklos zu äußern.
Desweiteren schreibst Du, man solle jeden Glauben respektieren.
Tja, das klingt natürlich ungeheuer zivilisiert und nobel, ist aber letztlich nur gutgemeintes Wischiwaschi.
Um mal einen klaren Standpunkt zu beziehen:
Eine Religion, die die Unterdrückung des Individuums und der menschlichen Würde befürwortet, kann ich nicht wirklich respektieren, bedaure.
Das ist natürlich mein persönlicher Standpunkt - manche finden es wohl richtig und akzeptabel, wenn junge Frauen unter dem Deckmantel religiöser Frömmigkeit zu Tode gesteinigt werden - ich hingegen finde das widerlich, menschenverachtend und in keinster Weise respektabel.
Gruß nothing
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:: nothing
:: Beiträge 36:: 22.15 Talkpoints |
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| nothing hat folgendes geschrieben: |
Eine Religion, die die Unterdrückung des Individuums und der menschlichen Würde befürwortet, kann ich nicht wirklich respektieren, bedaure.
Das ist natürlich mein persönlicher Standpunkt - manche finden es wohl richtig und akzeptabel, wenn junge Frauen unter dem Deckmantel religiöser Frömmigkeit zu Tode gesteinigt werden - ich hingegen finde das widerlich, menschenverachtend und in keinster Weise respektabel.
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Na jetzt wirfst Du aber einiges durcheinander:
Der Islam und die Scharia, das religiöse Recht, sind wiederum zwei verschiedene Paar Schuhe. Sonst könnte ich das Christentum und das Judentum auch als reine Folter- und Hassreligionen abstempeln, man denke an die zahlreichen Verbrechen an Menschen, insbesondere Frauen, die mit der christlichen Lehre über Jahrhunderte gerechtfertigt werden - und noch heute gerechtfertigt werden. Nicht bei uns aber in anderen Ländern. Abgesehen davon, dass das Christentum dann auch noch der größte Feind des menschlichen Individuums wäre, man denke an Schwule und (AIDS) Kranke. So eine Meinung fehlt es natürlich an allem und widerspricht teilweise den Tatsachen - bei uns. So etwas finde ich nicht respektabel und menschenverachtend. Da die katholische Kirche die alleinige Kirche Christi ist, siehe Papst, habe ich diese mal als Beispiel herangezogen, bei den Protestanten gab`s dass ja genauso, wenn auch nur geringfügig abgeschwächt.
So wie eben nicht in allen Ländern die Scharia gleich gehandhabt werden - in vielen islamischen ländern gibt es diese gar nicht mehr und die Scharia wurde mehr oder weniger abgeschafft, was Du hier anführst ist Praxis in wenigen extremistischen Staaten, die nicht nur die Freiheit der Frau eingrenzen, sondern auch die der Männer und Kinder.
Außerdem wüßte ich nicht, wo ein gelebter Islam die Würde der Frau und die des Menschen verachtet, da er im Grunde diese genauso wie das Christentum schätzt und sogar noch weiter geht. Was einige wenige drausmachen, die dass dann mit traditionellen Ansichten vermischen oder das völlig falsch auslegen, interessiert hier nicht und ist nicht Kern der Sache, da es sich hier um Tradition und religiöses Recht handelt, nicht um die Religion an sich.
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:: Subbotnik
:: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints ::  |
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