Das ifo Institut (Institut für Wirtschaftsforschung) forderte nun die Verbraucher auf bei den steigenden Lebensmittelpreisen wachsam zu sein. Die Verbraucherschutzorgansisation sollen die möglichen Preissteigerungen hinterfragen und mehr Transparenz fordern, da in vielen Branchen, siehe Forum, momentan steigende Rohstoffpreise auf Hauptgrund für die Teuerungen und Preisanhebungen vorgeschoben werden.
Jedoch sei der auf die Rohstoffe entfallende Kostenanteil so gering, daß dieser keinen Preisanstieg rechtfertige. Als Beispiel nahm man sich hier die Bäckerbranche vor: So betragen die Rohstoffkosten bei einem Kilo Brot nur 7,5 Cent – selbst bei einem Anstieg der Rohstoffpreise um 75 % seien das nur 5, 6 Cent mehr. Preise von 3 € und mehr seien laut ifo unbegründet und nur dazu da, dem Kunden unter dem Vorwand gestiegener Rohstoffpreise das Geld aus der Tasche zu ziehen, da der Rohstoffpreis nur 2 % des Verkaufspreises ausmache, somit erfolge keine rechnerisch richtige und verhältnismäßige Umlegung der in der Tat gestiegenen Rohstoffpreise, sondern man haut noch einen saftigen Aufschlag an der Ladentheke drauf.
Bei Butter sei der Anstieg mehr oder weniger gerechtfertigt, bei anderen Erzeugnissen ist das jedoch sehr fraglich, so das Institut für Wirtschaftsforschung – die Verbraucher sollten nicht jede Begründung einfach so akzeptieren ohne diese konkret zu hinterfragen.
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