Im Süden Sachsen-Anhalts fuhr am 08.12. ein Zug führerlos 40 km durch den Saalekreis. Der Triebwagen, der der Burgenlandbahn gehört, setzte sich kurz nach 7:00 Uhr im Merseburger Bahnhof selbst in Bewegung. Dabei befanden sich weder Personal noch Fahrgäste an Bord. Auch andere Personen wurden nicht gefährdet, denn an modernen Bahnübergängen werden die Schranken automatisch geschlossen, in anderen Fällen wurden die Bahnwärter rechtzeitig informiert. Kurz vor Querfurt kam der Geisterzug zum Stehen.
Die Bundespolizei hat eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen und daher nicht sofort informiert. Trotzdem wird geprüft, ob ein technischer Defekt oder aber menschliches Versagen vorliegt.
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