Der Ig Nobelpreis (von ignoble: unwürdig) der satirisch auf den echten Nobelpreis anspielt vergibt auch Preise – ob man diese als Ehrung empfinden kann, ist jedoch eine ganz andere Sache. Der Preis wird seit 1991 von der Harvard Universität vergeben für ihrer Ansicht nach besonders unnütze, unwichtige oder groteske wissenschaftliche Forschungen und Arbeiten. Obwohl er oft als „Goldene Himbeere“ der Wissenschaft bezeichnet, was den Kern nicht ganz trifft – zwar will man Forschungen auszeichnen, die auf den ersten lächerlich wirken, aber es irgendwie doch nicht sind.
Die Vorraussetzung für den Erhalt des Preises ist eine Forschungsarbeit die „nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte“ und absolut neu ist und nicht auf vorherigen Forschungen aufbaut oder versucht diese zu wiederholen. Der Preis wird jedes Jahr paralell zu den echten Nobelpreisen verliehen und stellt auch keine Schmähung mehr dar – was er nie wirklich sollte. Heutzutage vergeben sogar echte Nobelpreisträger die Preise.
Und eine Bedingung sollten die Preisträger noch erfüllen – eine Dankesrede darf aus maximal sieben Worten bestehen. Und die Preisträger müssen sich darauf einstellen, mit unzähligen von Papierfliegern beworfen zu werden.
Hier eine Liste von Wikipedia der mittlerweile sehr stark angewachsenen „Alternativen Nobelpreisträger“:
Ig-Nobelpreisträger
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