Wie mir scheint zieht Sport Gewalt an. Erst die Todesmeldung aus Italien dann
die Gewalt gegen den Handballschiedsrichter bei der WM.
Was haltet ihr davon???
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:: Wolf
:: Beiträge 36:: 12.16 Talkpoints |
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Naja, eigentlich kann man ja durch Sport überflüssige Kräfte und damit Aggresssionen durch Bewegung loswerden... aber für die Zuschauer scheint das nicht zu gelten. Da siehts ja eher anders aus: die Emotionen kochen über, Freude, Hass und so.. und gleichzeitig ist man nur hilfloser Zuschauer der nicht wirklich eingreifen kann in das Spielgeschehen... da kommts dann schon mal zu Ausschreitungen.
Eine andere Sache sind natürlich die Leute, die gezielt zu irgendwelchen Sportereignissen gehen, um sich da abzureagieren.. also hooligans im herkömmlichen Sinne. Das hat dann auch nichts mehr mit Sport zu tun, es könnte sich genauso gut um einen Jahrmarkt handeln, das ist solchen leuten ja dann egal.
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:: Cala
:: Beiträge 1690:: 71.11 Talkpoints ::  |
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Sehe es auch so, daß die meisten Anschläge auf die aufgewühlten Emotionen mancher zurückzuführen sind. Der eine oder andere gerät ja recht leicht in Wallung, wogegen es andere überhaupt nicht interessiert, und sie eben alles nur als das ansehen, was es ist: ein Spiel.
Hooligans treffen sich ja auch außerhalb von Spielen und weitab von Stadien, um ihre Kämpfe auszutragen - siehe der Film "Hooligans", läuft glaub bald wieder auf ARTE, vor allem nach den Anschlägen . Ist zwar nur ein Film, aber gibt hier und da einen recht groben Überblick, worum es solchen Elementen eigentlich geht (und wie die Hooliganszene funktioniert und aufgebaut ist, sehr dokumentarisch. Schlagwort: Firm / Firma) - soviel vorweg: nicht um den Sport .
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:: Midgaardslang
:: Beiträge 4333:: 100.43 Talkpoints ::  |
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Zudem denken viele, dass die Randalemacher meist nur Personen sind, die sozial etwas schwächer gestellt sind, aber oft sind z.B. unter den Krawallmachern und Steinewerfern auch Ärzte und Rechtsanwälte, die einfach mal bisschen Action brauchen am Wochenende oder nach Feierabend.
Gewalttätigkeit im Sport ist also nicht auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt. Ob vom Arbeitslosen oder Arzt werden Sportereignisse genutzt um mal Dampf abzulassen.
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:: Gio
:: M :: Beiträge 471:: 95.63 Talkpoints |
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Also ich sag nur WM 2006 Frankreich gegen Italien. Das war ein Spiel da hat man sich fast in die Hosen gemacht. Als der Spieler von Italien (Materazi) Zinedine Zidane (die Fußballlegende) ein Schimpffort zugerufen hat drehte sich Zinedine Zidane um und gab ihm eine Kopfnuss. Nach meines Achtens nach war das völlig zu recht. Man sagt ja das Materazi, Zidanes Schwester beleidigt habe und ich würd auch nicht ruhig bleiben wenn jemand meine Schwester beleidigen würde und das noch im Stadion.
Natürlich hatte Zidane ein großen Fehler gemacht und hat Frankreich um den Titel gebracht, aber das war es wehrt. Zidane war ja derjenige der Frankriech einen WM Titel geholt hatte im Jahre 1998. Ich finde Frankreich sollte nicht sauer sondern auch nocht stolz auf Zidane sein weil es wird niemals einen besseren ´Spieler geben als ihn.
Mit freundlichen Grüßen
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:: Ilias
:: Beiträge 28:: 0.00 Talkpoints |
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| Midgaardslang hat folgendes geschrieben: |
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siehe der Film "Hooligans", ....
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Ist das der mit Elijah Wood? Der Undercover-Journalist, der sich dann wirklich in die "Szene" integriert? Wenn ja, kann ich nur zustimmen, der Film ist wirklich sehr gut und könnte schon fast als Doku durchgehen.
Auch wenn natürlich zwischen England und anderen Ländern Unterschiede in der Organisation bestehen, aber die sind ja meist recht klein.
Hauptsächlich gibt es wohl zwei Motive:
1) Fan und "fanatisch" sind sich nicht von ungefähr so ähnlich (hier findet man dann auch meistens einen sozial schwächeren Personenkreis)
2) Spießbürgertum braucht gehörige Abwechslung
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:: Saturn1985
:: Beiträge 460:: 26.05 Talkpoints |
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