Nach einer Geheimgrabung in einer Kiesgrube bei Bobingen (LK Augsburg) die über 3 Jahre andauerte wurde nun ein über 3000 Jahre altes Gräberfeld mit antiken Gold und Silberfunden freigelegt. Das Landesamt für Denkmalpflege datiert die Funde auf die Bronzezeit, der älteste Fund reiche sogar bis in die Kupferzeit zurück. Die Fundstelle wurde im März 2004 von einer Frau entdeckt worden, der die Erdverfärbungen aufgefallen waren.
Bis zum Ende der Grabungen verlief alles unter strikter Geheimhaltung, da man Raubgräber befürchtete – die Frau erhebt jedoch Eigentumsrechte an der Hälfte des Fundes, da sie die Fundstelle schließlich entdeckte, auch wenn das Landesamt für Archäologie darauf hinwies, daß sie nicht selber grub, sondern nur einen Hinweis gab.
Noch weiß man nicht, von welchem Volk genau die Funde stammen – doch der Sensationsfund des über 3300 Jahre alten Brandgräberfeldes soll Keramikgefäße, goldene Drahtringe, Goldblech, Messer und Schmuck der Zeit beinhalten. Außerdem wurde ein vierrädriger Wagen gefunden, der die Grabbeigabe eines Adligen darstellen könnte und aus über 200 Einzelteilen bestünde.
Wo genau die Fundstücke nach ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen für die Öffentlichkeit ausgestellt werden sollen, ist ebenfalls noch nicht bekannt.
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