Durch die harten Anti Terrorgesetze wird nach Auffassung von Bundesdatenschützer Peter Schaar die Freiheit und die Privatsphäre aller zunehmend eingeschränkt. Auch die geplante Online Durchsuchung sieht er sehr kritisch. "Stück für Stück wird unsere Privatsphäre immer weiter eingeschränkt" - "Unser Verhalten und unsere Bewegungen in der Öffentlichkeit werden immer stärker beobachtet" - "Immer mehr Behörden, aber auch immer mehr private Stellen wissen immer mehr über uns" - "Ein Computer beinhaltet heute mehr hochsensible Informationen als jedes Tagebuch", so Schaar. Die wenigen Bereiche, in denen man nicht einer Kontrolle von außen unterliege schrumpfen dadurch zunehmend. Er mahnte einen privaten Bereich an, in dem man auch von Seiten des Staates geschützt ist.
Die geplante Onlinedurchsuchung sieht er als sehr kritisch an, da auch er die Auffassung teile, dass nach den Terroristen schnell neue Begehrlichkeiten geweckt, würden, so wie jetzt auch der Einsatz dieser Maßnahme gegen Kinderpornographie und Kindesmissbrauch und weiterer Delikte gefordert wird, "Und das wird auch nicht das Ende sein.", so Schaar. Zudem zweifle er am gewünschten Erfolg dieser Durchsuchung, die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU9 und Innenminister Wolfgang Schäuble immer mehr gefordert wird..
Die Bürger an sich warnte Schaar vor einem zu sorglosen Umgang mit ihren persönlichen Daten im Internet . aber auch Banken und andere Dienstleister müssten mehr dafür tun, das Risiko eines möglichen Missbrauchs der Daten zu vermindern: „Da ist noch vieles zu verbessern“, so Schaar.
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