Du schreibst er sitzt nur vorm PC oder Fernseher. Kennst du die Spiele mit denen er sich die Zeit vertreibt oder was er im TV anschaut? Setz dich dazu, lass dir erklären. Damit wirst du auch den Zugang zu deinem Sohn wieder finden. Es ist oftmals auch mangelndes Interesse der Eltern, das sich Kinder so rebellisch aufführen. Und wenn es um das Aufräumen geht. Dann locke ihn mit damit, das du danach was mit ihm zusammen machst, was er sich aussuchen darf. Biete ihm an, ihm zu helfen. Gemeinsam macht vieles mehr Spass.
Ausserdem ist er in der Pubertät, da ist so ein Verhalten ganz normal. Er kommt sich schon mächtig erwachsen vor und will dir das beweisen. Behandel ihn doch auch mal wie einen Erwachsenen und nicht wie deinen kleinen Sohn den du 12 Jahre hattest. Sicherlich fällt das Umdenken für die Eltern schwer. Aber damit wirst du dich mit ihm auch besser verstehen. Und was die Schimpfwörter angeht. Sage ihm freundlich aber direkt, das du ihm ja sowas auch nicht an den Kopf knallst und deshalb solche Sprachverfehlungen nicht im Haus haben willst.
|
| |
:: Punktedieb
:: Beiträge 7984:: 88.35 Talkpoints ::  |
|
|
|
|
| |
| |
| |
|
Hallo,
meine Tochter ist nun 16 Jahre alt und sozusagen aus dem gröbsten raus - allerdings gibt es immer noch zwischendurch Tage, an denen ich oft 3 mal tief durchatmen muss, um nicht unhöflich zu werden. Meine Tochter würde auch am liebsten den ganzen Tag vor dem Computer oder dem Fernseher hängen - aber ich lasse sie nicht. Von extra lockerem Umgang mit den pubertierenden Kindern halte ich nicht so viel; gerade jetzt finde ich Regeln/Grenzen die den Jugendlichen einen Rahmen und Halt geben sehr wichtig. Dazu gehört für mich kontrollierter Umgang mit Fernseher, Computer und Gamekonsole, kleine Mitarbeiten im Haushalt und gemeinsame Mahlzeiten - auch wenn einem selbst manchmal bei dem Anblick eines übellaunigen Teenies der Appetit vergeht.
Außerdem gehört beiderseitiger Respekt zu den Dingen, die ich sehr ernst nehme - ich respektiere mein Kind und sie mich. Und ich glaube nicht, dass sie mich respektieren würde, wenn ich sie einfach vor der Glotze hängen lassen würde und mir von ihr alles gefallen ließe. Bei uns kam es noch nicht zu körperlichen Tätigkeiten oder wüsten Beschimpfungstiraden - also kann ich so falsch nicht liegen. Ciao 
|
| |
 |
:: cola-keks
:: Beiträge 147:: 52.39 Talkpoints |
|
|
| |
| |
| |
|
Der grösste Fehler wäre, jetz tinkonsequent zu sein! Meine Vorredner haben absolut Recht! Manchmal wünschte ich mir meine Eltern wären Konsequenter gewesen. Auch wenn es dann mehr Ärger gibt, gerade jetzt sind Grenzen wichtig, und was mich am meisten aufgeregt hatte, jedoch am wichtigsten war damit ich nicht total untergehe, war die (Verdammte ) Kindersicherung im Router. Mein Vater hat mir Konsequent das Internet gezogen, wenn ich Grenzen überschritt.
Und du glaubst garnicht, wie sich die Jungen Menschen dann zusammereissen können Aber es muss natürlich auch liebevoll zugehen. Du musst es schaffen diese Balance zwischen Konsequent, freiheiten lassen und Grenzen setzen zu finden. Da kann ich dir leider nicht helfen, ich denke das ist bei jedem Kind anders.
|
| |
|
:: Kalomus
:: Beiträge 10:: 1.61 Talkpoints |
|
|
| |
| |
| |
|
Also den Ansatz mit dem mehr auf das Kind eingehen finde ich gut. Auch finde ich es gut, wenn man ein Kind, auch wenn es älter ist, mal in den Arm nimmt und ihm sagt, dass man es liebt. Eine Patentlösung ist das allerdings vielleicht auch nicht, denn gerade pubertierende Jungs stehen ja manchmal nicht so auf Körperkontakt.
Ansonsten würde ich mich einfach mal mit deinem Sohn zusammensetzen und ihm sagen, dass du diese Ausdrücke nicht mehr magst und dann auch Konsequenzen androhen. D.h. z.B. wenn er einen Ausdruck sagt, dann bekommt er beispielsweise eine halbe Stunde Computerzeit weniger. Überhaupt würde ich die Computer- und TV-Zeit eingrenzen, damit er nicht den ganzen Tag nur am PC oder vor dem TV sitzt, und dann bei Regelverstoß etwas davon abzwacken.
Umgekehrt kannst du ja auch etwas schönes ausloben, was dem Kind gefällt, wenn er sich die Woche über weitgehend zusammengerissen hat, z.B. einen Besuch im Schwimmbad oder Eis essen oder was ihm halt gefällt mit der Family zu unternehmen. Das hat bei mir und meinen Eltern immer gut geklappt. So hat er a) ein Ziel vor Augen und wird voraussichtlich versuchen, sich zu benehmen und b) sitzt er dann nicht immer vor der Glotze oder vor dem PC.
Konsequenz ist wichtig, auch Taschengeldentzug wäre evtl. eine Möglichkeit. Auch wenn das hart klingt sollte man es durchziehen, denn Grenzen sind nun mal wichtig - aber eben auch positive Anreize, damit das Kind die neuen Regeln nicht nur negativ erlebt.
Ach ja, und wichtig ist es natürlich, selbst auch keine Ausdrücke oder Schimpftiraden zu benutzen und auch wenn es schwer fällt, weitgehend cool zu bleiben, wenn der Sohn mal einen Ausraster hat. Ich weiß aus eigener Erfahrung, obwohl mein Sohn erst 2 Jahre alt ist, dass es nicht einfach ist, cool zu bleiben, aber ich finde, es zahlt sich aus.
|
| |
 |
:: netti78
:: Beiträge 2801:: 30.38 Talkpoints ::  |
|
|
| |
| |
| |
|