Aufgrund einer aktuellen Terrorwarnung wurden die Kontrollen auf der Bahnstrecke von Luxemburg nach Basel im Osten Frankreichs deutlich verschärft. Man fahndet in Ostfrankreich nach 4 Terrorverdächtigen iranischer Herkunft, die einen Anschlag geplant zu haben scheinen – über die Identität eines fünften Verdächtigen ist noch nichts bekannt.
Die Warnung soll von einem mit Frankreich befreundeten Staat gekommen sein, die auf ein drohendes Attentat aufmerksam machen wollte und in ihren Ausführungen präzise seien. Auch in Luxemburg und Deutschland wurde auf die Warnung reagiert, auch wenn ein Sprecher des Bundesinnenministeriums einräumte, es gäbe "nach bisherigen Erkenntnissen keinen Deutschlandbezug" – es fahren lediglich Regionalzüge auf dieser Strecke durch deutsches Gebiet. Des weiteren möchte man keine Einzelheiten nenne, nur daß der Sachverhalt "den deutschen Sicherheitsbehörden bekannt" sei, sowie "Es wird der Lage angemessen vorgegangen.". Frankreich alarmierte nach Meldungen der AFP ebenfalls seine Geheimdienste zur schnelleren Aufklärung.
Für die Reisenden bedeute der ganze „Rummel“ Identitätsüberprüfungen, Durchsuchungen von Gepäck und Person sowie zunehmende Patrouillen der Polizei – bisher wurde allerdings weder ein Sprengsatz entdeckt noch einer der 5 Verdächtigen. Reisende könnten laut Auskunft der SNCF ohne große Einschränkungen auf der Strecke weiterhin verkehren, die Maßnahmen werden nur aufgrund des französischen Antiterrorplanes durchgeführt. Seit den Sprengstoffanschlägen vom 7. Juli in London herrscht in Frankreich die zweithöchste Terrostufe rot, was verschärfte Sicherheitskontrollen an Bahnhöfen und in Fernverkehrszügen bedeutet, sowie die Bildung von Trinkwasserreserven und eine mögliche Sperrung des Luftraumes über Frankreich.
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