Trotz der anhaltend instabilen Sicherheitslage in Pakistan entschied der pakistanische Präsident Pervez Musharraf gegen eine Verhängung des Ausnahmezustands im Land: "Der Präsident hat entschieden, den Ausnahmezustand im Land nicht zu verhängen", so Mohammed Ali Durrani, Informationsminister von Pakistan. "Es gibt Herausforderungen wie Terrorismus, aber der Präsident hat eine demokratische Denkweise und ist standhaft in seiner Entscheidung, die Wahlen pünktlich zu halten".
Die Wahlen zu einem neuen Parlament in Pakistan finden im Winter diesen Jahres statt – Musharraf will sich noch im Herbst vom Parlamenten zum Präsidenten wieder wählen lassen, eine Mehrheit ist ihm dort bis jetzt sicher. Trotz Forderungen der Opposition in Pakistan will Musharraf Oberbefehlshaber der Streitkräfte bleiben.
Vor der Wahl zu einem neuen Parlament wollen die ehemaligen Premierminister Nawaz Sharif und Benazir Bhutto aus dem Exil zurück nach Pakistan reisen, obwohl ihnen dort ein Prozess wegen Korruption droht. Das Verfassungsgericht Pakistans verschob einen Antrag auf sichere Rückkehr von Nawaz Sharif – darüber soll nächste Woche entschieden werden.
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