Laut Computerexperten stellen die beliebten Internettauschportale für Musik, Videos und Software das größte Einfallstor für Viren, Würmer und Trojaner dar. Im Code von YouTube Dateien oder in Musik dateien von MySpace ließe sich leicht Schadsoftware verstecken. So der anerkannte Experte David Thiel auf der „Black Hat“ Hackerkonferenz am Freitag in Las Vegas. Thiel warnte dort schon vor möglichen Lücken in Media Player Software, siehe anderer Thread.
Bei der Internettelefonie sei es laut Thiel ebenfalls möglich, Schadsoftware auf andere Rechner zu schmuggeln. Somit stellen die Kontakt und Freundeportale im Netz wie MySpace auch neue Gefahren dar. Jeder Nutzer von MySpace müsse der Identität seiner Kontakte volles Vertrauen schenken können, so Stephan Chenette, Internetforscher, auf der „Black Hat“. Internetuser müssten sich viel stärker über die Gefahren aus dem Internet informieren und sich auch darüber klar werden, das z. B. dubiose Glücksspielseiten oder Pornoangebote oft deutlich mehr Viren und Schadsoftware beinhalten als andere.
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