45.000 Japaner versammelten sich um 8.15 Ortszeit am 6. August um des Atombombenwurfes vor 62 Jahren auf Hiroshima zu gedenken. Es wurde eine Schweigeminute abgehalten für die 140.000 Toten, die die Bombe damals forderte.
Shinzo Abe, Japans Ministerpräsident, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und erklärte, daß Japan keine Atombomben besitzen und auch keine auf seinem Boden stationieren lassen wolle. Tadatoshi Akiba, der Bürgermeister von Hiroshima äußerte in einem Friedensappell, daß Japan stolz auf seine pazifistische Verfassung sein kann und Hiroshima das Beispiel dafür war, warum es eine Welt ohne Atomwaffen geben soll: Die Stadt war nach dem Überfall eine Hölle, in der die Überlebenden die Toten beneideten. Selbst heute sterben noch tausende an Hiroshimas Bürgern an den Spätfolgen der Bombe wie Leukämie oder Krebs – so starben mittlerweile an die 242.000 Japaner an der Hiroshima bombe.
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:: Midgaardslang
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| struppi66 hat folgendes geschrieben: |
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War es aber nicht eine verspätete Rache für Pearl Harbor? Was dort geschah war mindestens genauso skrupellos.
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Also das ist ja wohl nicht zu vergleichen. Der Angriff auf Pearl Harbor geschah zwar recht überraschend für die Amerikaner, aber es ist ja wohl noch ein Unterschied, ob man allein militärische Anlagen und Soldaten angreift, oder die Zivilbevölkerung zweier Städte. Eine Rache wird es auch gewesen sein, aber keine gleichwertige, abgesehen davon, dass Rache sowieso nicht gerade sinnvoll ist.
Natürlich ist Japan auch kein Engel, es gab dort ebenfalls Kriegsverbrechen, und Menschenexperimente, die denen in deutschen KZs ziemlich gleich kommen. Aber ich denke, jedes Land, oder zumindest jedes, welches ein wenig "mächtiger" ist, militärisch gesehen, hat schon Greueltaten begangen. Man könnte nun anfangen, das Leid gegeneinander aufzuwiegen, wobei das an sich auch ziemlich schwachsinnig ist, denn ob wenig oder viel Leid, das ist denen, die leiden mussten, doch wohl ziemlich egal. Ebenso gibt es niemals eine Rechtfertigung für Rache. Im Gegenteil, jeder, der halbwegs Hirn hat, sollte aus eigenem Leid lernen, dass man nicht noch mehr Menschen Leid zufügen sollte. Ebenso kommt es höchstwahrscheinlich sowieso nur zu Gegengewalt, und davon hat sowieso keiner etwas.
| Midgaardslang hat folgendes geschrieben: |
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Shinzo Abe, Japans Ministerpräsident, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und erklärte, daß Japan keine Atombomben besitzen und auch keine auf seinem Boden stationieren lassen wolle.
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Mittlerweile wird übrigens gemunkelt, Japan hätte doch welche, oder würde zumindest darüber nachdenken.
Nichts gelernt, würde ich da fast sagen, wobei ich gleichzeitig nachvollziehen kann, dass viele Länder mit sich mit Atomwaffen "schützen" wollen. So blöd das klingt, es ist für mich zumindest logisch nachvollziehbar, dass einige Länder atomar aufrüsten, weil sie glauben, dann sei die Gefahr, selbst angegriffen zu werden, geringer. Oder, weil sie glauben, somit auf gewisse "Weltmächte" Druck ausüben zu können, und somit ein wenig mitbestimmen zu können. Wenn es an sich natürlich fatal ist. Wo soll die ewige Aufrüstung enden?
An sich ist das mit den Atomwaffen sowieso der reine Wahnsinn. Was hat man von heutigen Atomwaffen noch? Es würde doch alles auf einen zurückfallen und man würde schließlich auch an der eigenen Strahlung eingehen, nicht nur der "Feind". Ich habe einmal gelesen, seit den Atombomben-Abwürfen auf Japan habe sich die atomare Strahlung auf dieser Welt auf einen Schlag um 25% erhöht. Nachwirkungen sind auch in Deutschland heutzutage noch messbar. Auf Dauer also wird die ganze Welt dadurch ausgerottet.
Ich würde hoffen, die Gedenktage in Japan würden die Menschen ermahnen, so etwas zu verhindern. Leider scheint es wirkungslos zu sein. Allerdings ist es so dennoch besser, so besteht immerhin die Chance, dass Menschen sich darüber Gedanken machen. Anders, als wenn es diese Gedenktage gar nicht gäbe.
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:: Wawa666
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