Es mag zwar allgemein bekannt sein, aber beim Einparken sollte man nicht nur darauf achten, andere Autos nicht zu beschädigen, sondern auch auf seine Reifen aufzupassen.
Viele parken immer noch falsch ein und korrigieren dies dann mit einem raschen und hin- und hernavigieren auf dem Bordstein – doch ein Einparken mit zu spitzem Winkel auf den Bordstein ruft den so genannten Schereneffekt hervor. Die Konsequenz: Durch das Zusammenquetschen des Reifens (bei zu spitzem Winkel) zwischen Bordstein und Felge wird er oft zu stark gequetscht – die Folge sind Beulen im Mantel, die zu einem Reifenplatzer führen könnten, das kann einem aber auch schon bei der Misshandlung der Gummiuntersätze am Bordstein passieren, wenn man viel Talent mitbringt. Ein Dahinschrammen am Bordstein mögen der Reifenmantel und die Felge auch nicht, außer man möchte seine Felgen zerkratzen oder den Mantel irreparabel schädigen.
Falls man, was ja durchaus in engen Straßen vorkommen kann, auf den Bordstein fahren muss, sollte man in einem möglichst stumpfen Winkel auffahren – und nicht zu schnell! Am besten ist es, den Wagen langsam bis zum Bordstein rollen zu lassen und dann den Wagen mit einem sanften Schubser auf selbigen zu bugsieren.
Eine Punktbelastung beim Einparken – ein Rad oben, eins unten – ist übrigens ähnlich schädlich für den Reifen: Hierbei wird die Karkasse des Reifens auf Dauer beschädigt aufgrund der einseitigen Belastung.
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:: SambaBoy
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