Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) meldete ist der Index für das Konsumklima drastisch eingebrochen. Als Gründe hierfür werden die explodierten Kosten für Energie genannt. Die Teuerung bei Heizöl, Benzin, Gas und Strom bremst die Konsumfreude der Deutschne dramatisch. Aber auch die gestiegenen Lebensmittelpreise sind ein Faktor, der die Konsumlust der Deutschen auf den niedrigsten Wert der letzten drei Jahre fallen ließ.
Zudem sei auch die Inflation, die die Einkommszuwächse quasi komplett elimiert schuld an dem Rückgang. Da sich bei der Inflation aber keinerlei Besserung abzeichnet und die Nettolöhne im letzten Jahr - wenn auch nur wirklich minimal - rückläufig waren, scheint eine Besserung des privaten Konsums in Deutschland nicht in Sicht.
Trotzdem wird die Wirtschaft in Deutschland kräftig wachsen. Das hohe Inventitionsniveau der Unternehmen und die beinah bombastische NAchfrage aus dem Ausland sorgen für das Wachstum, das aber eben leider nicht bei der Bevölkerung ankommt.
Das spiegelt sich ja aber in fast allen Bereichen im Privatleben wieder. Der Fahrzeugbestand in Deutschland ist auf einem Rekord angekommen: durchschnittlich 9 Jahre sind unsere Autos inzwischen alt. Und auch nur noch 40 Prozent der Neuwagen werden von Privatleuten gekauft, das war vor einen Jahren noch genau umgekehrt.
Und noch ein Indiz für die schwache private Nachfrage: Schwarzarbeit blüht! Da oft der Gang zum Handwerker oder in die Werkstatt zu teuer ist wird nach Alternativen Ausschau gehalten.
Und diese Liste könnte man noch um einige Punkte erweitern.
Vorschläge gibt es viele, wie man das wieder ändern könnte, nur funktionieren wird wohl kaum einer. Zinsen rauf, Zinsen runter, Heizkostenzuschüsse, Steuern runter sind alles nur kurzfristige Maßnahmen, die auch teilweise nach hinten losgehen können. Weg von Öl und Gas lautet mein Vorschlag, aber das ist politisch irgendwie nicht gern gehört.
|
| |
 |
:: betty
:: Beiträge 1465:: 16.10 Talkpoints ::  |
|
|
|
|
| |
| |
| |
|