Nachdem die EU Kommission das Gebührensystem von Mastercard bei grenzüberschreitenden Zahlungen zur Ausführung von bargeldlosen Zahlungen als verbraucherunfreundlich bemängelte sieht Mastercard ab dem 21.06.2008 von der Anwendung dieses ab. Diese Entscheidung fiel vor allem unter der Androhung eines Zwangsgeldes welches 3,5 % des gesamten Tagesumsatzes von Eurocard betreffen würde.
Bisher erhebt Mastercard Gebühren in Höhe bis zu 1,2 % bei Zahlungen mit Debitkarten und Kreditkarten von Privatkunden im europäischen Wirtschaftsraum wenn diese ein Mastercard oder Maestro Logo tragen. Dies sieht die europäische Kommission als Wettbewerbsbeschränkung, vor allem weil dadurch die Kosten für den Einzelhandel bei der Annahme von Karten dieser Gruppe stark steigen würden - was letztendlich der Kunde zahlen müsse.
Legitim wären diese Gebühren laut Ansicht der Kommission nur dann, wenn dadurch ein technischer oder wirtschaftlicher Fortschritt ermöglicht werde der dem Verbraucher nützen könnte.
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