Das Thema Hobbys Eurer Kinder schneidet zwar schon ein wenig das Thema an, dass ich in diesem Thread diskutieren möchte, aber ich möchte auch ein wenig weiter gehen. Mir geht es darum, wie sehr Ihr Euch engagiert, damit Eure Kinder ihre Hobbys ausüben können. Es geht mir nicht nur um finanzielles Engagement, sondern auch darum, wie sehr Ihr Euch zeitlich engagiert und vielleicht auch noch direkt durch (ehrenamtliche) Tätigkeiten einbringt.
Angeregt zu diesem Gedanken wurde ich durch ein Gespräch mit einer anderen Mutter. Da unsere beiden Söhne(fast) gleichaltrig sind und gern Fußball spielen, fragte ich diese Mutter, ob sie ihren Sohn auch im Verein unseres Dorfes anmelden würde. Sie war aber dagegen, da die Mitgliedschaft in einem Verein ja auch zeitliches Engagement der Eltern erfordert. Bei Vorschulkindern bedeutet das: zum Training (auf dem Sportplatz oder zur Sporthalle unseres Ortes) und auch mal an Sonntagen zu Spielen begleiten.
Diese Haltung kann ich nun gar nicht verstehen: mein Bruder und ich waren jahrelang im Judo aktiv und unsere Eltern haben uns einige Jahre zweimal wöchentlich zum Training gefahren und auch bei vielen Turnieren begleiteten sie uns. Auch wenn wir zwischendurch mal keine Lust auf Judo mehr hatten, motivierten sie uns zum Weitermachen, obwohl das Aufhören auch für sie eine Entlastung gewesen wäre. Auf dieser Erfahrung basierend, ist es für mich selbstverständlich, dass auch ich mich engagieren werde: zeitlich und auch durch tatkräftige Hilfe, wenn mein Sohn ein Hobby hat. (Natürlich sollte dieses Hobby nicht ständig wechseln.)
Wie ist das bei Euch? Engagiert Ihr Euch überhaupt für die Hobbys Eurer Kinder, wie weit geht dieses Engagement? Würdet Ihr Euren Kindern Hobbys verweigern, wenn diese zusätzliches Engagement von Euch erfordern würden?
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:: JotJot
:: Beiträge 13223:: 61.41 Talkpoints |
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Ja, das ist ein Thema, um das es bei uns auch geht. Wir haben so viel Stress, also vor allem ich, aber ich stelle mich immer zurück und gehe Dienstags mit Kai zum Fußball (Bambinis, Turniere sind noch selten), Leon muß da immer mit und langweilt sich, daß heißt ich muß ihn dann auch noch beschäftigen dort und kann Kai nicht wirklich zusehen. Heimfahren lohnt sich nicht, da es nicht im Ort ist, da hier kein Fußball angeboten wird. Also bin ich sogar bereit, immer zu fahren und später auch wenn Turniere sind.
Dann gehen wir auch immer ins Knabenturnen Freitags, wo noch beide hin gehen können. Ich bleib aber auch da dabei, da Leon bei den Jüngeren ist und es sein könnte, das was passiert, bin da ängstlich.
Mutter-Kind-Turnen waren wir auch. Ich hab auch Streß, da ich auch arbeiten gehe und ein Haus mit Garten habe, aber ich mache alles, damit die Kinder es schön haben. Mit dem Erfolg, daß ich dauernd krank und müde bin, aber ich mag einfach das es die Kinder schön haben und das mache ich auch mit aller Macht. Hab Kai auch zum Ferienprogramm im Dorf angemeldet. Da wird er sicher auch paar Termine wahrnehmen müssen und ich muß ihn bringen. Also nur wegen dem "fahren" und Zeitaufwand würde ich nicht nein sagen. Aber bin auch froh, daß Leon nicht Fußball spielen will. Also dann wäre man ja jeden Tag auf Turnieren im Sommer, daß kann ich zeitlich überhaupt nicht.
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:: MoneFö
:: Beiträge 2950:: 0.00 Talkpoints ::  |
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Hallöchen,
mein Sohn geht dem Schwimmen und dem Fußball nach, d.h. das der Dienstag komplett vollgestopft ist mit Schwimmen um 15:00 Uhr das einen Ort weiter statt findet und bis 15:45 Uhr geht und der Fußball fängt um 16:00 Uhr an im Ort indem wir wohnen.
Ich düse um 14:30 Uhr los mit Léon zum Schwimmen. Um 15:45 Uhr zieht er sich zügig um und ich fahre ihn zum Fußball. Es erfordert schon eine Menge Zeit, doch diese nehme ich mir einfach, d.h. ich sage auf der Arbeit Bescheid das ich eben Dienstags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr nicht arbeiten kann und so werden die Pläne eben auch gelegt, d.h. das ich meistens ab 18.00 Uhr arbeiten muss.
Dazu ist der "Trainer" der Kleinen mein Freund, d.h. er nimmt ihn auch ab und an zum Fußballtraining mit, sodass ich ihn nicht hinfahren muss Mein Freund macht das auch erst seit einigen Monaten, da er früher ein sehr guter Spieler war und mit dem Fußball aufgehört hat, hat man ihn gefragt ob er die Kleinen trainieren möchte und so kam es eben dazu Léon macht es so viel mehr Spaß und hat dazu seinen Papa noch dabei!
Ich finde das man seinen Kindern ihre Hobbys niemals verweigern sollte, denn ein Hobbys sollte jedes Kind haben und bei meinem Léon ist es nunmal der Fußball und das Schwimmen das ihn unheimlich begeistert und mit dem er voller Motivation entgegen kommt.
Er ist mitlerweile im Fußballverein angemeldet (kostet nicht viel im Jahr, aber dadurch das mein Freund Trainer ist, ist Léon kostenlos dabei, wäre mir aber egal wenn es etwas gekostet hätte, sowas zahlt man gerne
Mir ist es sowieso lieber das Kind ist in einem Verein oder spielt irgendwo (außerhalb des Vereins, wie das Schwimmen) als wenn die Kinder vor den Konsolen hocken!
lG,
SybeX
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:: SybeX
:: Beiträge 3494:: 26.16 Talkpoints ::  |
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Hallo,
ja, ich engariere mich für das Hobby meines Kindes: sie geht jede Woche reiten und ich gehe mit. Ich reinige dann zuerst die Paddocks (das sind die Plätze, auf denen die Pferde und Ponys stehen), dann helfe ich beim Aufsatteln und anschließend gebe ehrenamtlich Reitunterricht für die ganz, ganz Kleinen ab 4 Jahren. Mir macht das Spaß, ich habe kein Problem damit mir die Finger schmutzig zu machen und bis zu den Knöcheln im Matsch zu stehen. Für mehrere Termine in der Art hätte ich allerdings keine Zeit und müsste ihr dann leider ein zusätzliches Hobby verweigern. Liebe Grüße!
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:: cola-keks
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