Private Equity, zu gut deutsch: Privates Beteiligungskapital, stellt eine besondere Form des Beteiligungskapitals an nicht börslichen Unternehmen, also nicht-öffentlichen Unternehmen dar - dabei gibt es einerseits die Kapitalbeteiligungsgesellschaften (auch Private Equity Gesellschaft), welche ihr Kapital in ältere kleinere und mittlere Firmen ohne Börsennotierung investieren als auch die Wagnisfinanzierungsgesellschaften, die ihr Kapital und Management KnowHow in neue Firmen und deren StartUp Phase investieren (auch als Venture Capital bekannt).
Wie PEG und VC arbeitet ist recht einfach erklärt: PEGs kaufen bevorzugt alte oder etablierte kleinere und mittlere Firmen auf, sanieren und effektivieren diese (z. B. durch den Verkauf unrentabler Betriebsbereiche oder deren Auslagerung ins Ausland) und verkaufen die Firmen am Schluss - VCs investieren vor allem in junge oder noch zu gründende erfolgversprechende Unternehmen und ziehen das Kapital nach deren Wachstum ab. Beide Verfahren sind auf hohe Renditeerwartungen getrimmt und allgemein als Heuschrecken verschrien, da gerade PEGs Unternehmen oft durchzukauen scheinen und deren Sanierungserfolge oft mit massiven Arbeitsplatzverlusten durch Arbeitsverlagerung einhergeht
Ein echter Nachtteil für Kleinanleger: Diese haben oft keine Möglichkeit aufgrund des hohen geforderten Mindestkapitals Zugang zu PEG und VC zu erhalten, z. B. durch den Einkauf ind die Private Equity Fonds von Kohlberg Kravis Roberts oder Permira, diese können allerdings auf Indexzertifikate und ETFs ausweichen. Ein gutes ist z. B. der LPX, der Listed-Private-Equity-Index, der die 50 größten PEGs der Welt listet und von der ABN Amro herausgegeben wird.
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