In einigen Threads ( Was verbrauchen Geräte im Standby Modus?, Helfen Energiesparlampen wirklich beim sparen ? ) wurde ja schon erwähnt, dass Kühlschränke und Gefriergeräte ein großes Potential beim Energiesparen bieten. Erst recht seitdem es die Energiesparklassen A+ und A++ gibt, die übrigens nur für Kühl- und Gefriergeräte gelten.
Doch wann lohnt sich der Umstieg auf ein neueres Gerät? Zur Beantwortung gibt es einen recht einfachen Trick: Zunächst ermittelt man den Energieverbrauch des Altgerätes für 24 Stunden in kWh (Kilowattstunde), Messgeräte dazu kann man im Elektrofachhandel oder bei Stromversorgern leihen. Dieses Ergebnis multipliziert man mit 365 und erhält so den Stromverbrauch des Gerätes für ein Jahr. Den Jahresstromverbrauch multipliziert man dann mit dem Preis für die Kilowattstunde. Den Preis kann man entweder aus der letzten Jahres-Stromrechnung entnehmen oder man erfragt ihn beim Energieversorger. Das ergibt die ungefähren Stromkosten für ein Jahr.
Bei jedem Neugerät ist der Jahresstromverbrauch ausgewiesen, man findet ihn auf dem Energielabel neben dem Stichwort Energieverbrauch kWh/Jahr. Diesen Wert multipliziert man ebenfalls mit dem Preis für eine Kilowattstunde und erhält so die ungefähren Stromkosten pro Jahr für das neue Gerät.
Und wann lohnt nun der Kauf des neuen Gerätes? Das neue Gerät darf höchstens 10 mal so teuer sein, wie die Stromersparnis.
Wer nun so findig sein sollte und dieses Verfahren auf andere Elektrogeräte übertragen will, der sollte beachten: die wenigsten Geräte verbrauchen den ganzen Tag über relativ gleichmäßig Strom, wie es der Kühlschrank oder Gefriergeräte tun.
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