Nachdem es dem Chirugen Bernard Devauchelle im November 2005 gelang einer Frau wieder ein Gesicht mittels Transplantation zu geben, stellte er jetzt Ergebnisse bei einer Fachtagung (Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) in Rostock vor. Die Frau wurde durch einen Hundebiss schwer entstellt,ihr heutiges Gesicht habe trotz vorheriger Bedenken große Ähnlichkeit mit ihrem ursprünglichem.
Vor allem die Beweglichkeit und das Gefühl für das Gesicht hätten sich bedeutend entwickelt, da die Patientin "wieder lachen und mit ihrem Gesicht ausdrücken, was sie fühlt."
Bei der damaligen OP wurden der Frau die komplette Kinn- und Nasenpartie einer spendenden Toten verpflanzt, es kam bisher nicht zu Folge OP`s. Jedoch seien Behandlungen in kleinerm Umfang notwendig, z. B. müsse die Frau weiterhin Tabletten nehmen, um eine Abstoßung des körperfremden Gewebes zu verhindern. Auch seien Botox Spritzen zur Gesichts- und Lippenformung notwendig. Trotz der bisherigen guten Ergebnisse meint Devauchelle, daß das Risiko von Abstoßungsreaktionen bei ähnlichen Operationen weiterhin groß bleiben könnte.
Gegenüber der letzten Gesichtstransplantation, die im Januar 2007 in Frnakreich an einer Tumorpatientin erfolgte, äußerte sich Devauchelle kritisch,
da das Verfahren insgesamt die Entstehung von Tumoren begünstige.
Eine weitere gesichtsoperation, die im April2007 in China stattfand, verlief übrigens ebenfalls erfolgreich.
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