vom 11.05.2008
Talkteria: Kreislaufzusammenbruch Erfahrungen
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Kreislaufzusammenbruch Erfahrungen

Forum: Gesundheit & Beauty

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Hallo,

vorallem im Sommer bei heißen Temperaturen habe ich öfters Kreislaufzusammenbrüche, vorallem dann, wenn ich sehr viel Stress habe und daher nicht zum Essen komme. Das und die heißen Tage machen meinen Kreislauf dann dermaßen fertig, dass ich schon ab und zu mal umkippe.

In der Vergangenheit habe ich schon einige Zusammenbrüche gehabt, und auch ab und zu wirklich mal schlimmere Verletzungen davon getragen, mit denen ich auch schon nicht zu selten im Krankenhaus gelandet bin. Einmal bin ich bei mir im Keller umgekippt, als ich einen Kasten Getränke in den Keller getragen habe. Ich bin dann in die Kisten gefallen und habe mir mehre Rippen dabei gebrochen. Aufgewacht bin ich erst mehrere Stunden später und ich konnte mich kaum bewegen vor Schmerzen. Dazu hatte ich noch eine nette Platzwunde am Hinterkopf.

Das war so das Schlimmste, was mir bisher passiert ist. Auch eine meiner alten Kolleginnen ist öfters auf der Arbeit umgefallen - sie wurde dann irgendwann auch mal zum Arzt geschickt, weil es einfach zu oft passiert ist.

Generell ist es natürlich unangenehm, einen Kreislaufzusammenbruch zu erleiden, aber es gibt wirklich schlimmeres und wenn man es vorher merkt, was bei mir eigentlich immer der Fall ist, kann man die Richtung des Umfallens oft noch so beeinflussen, dass nicht mehr passiert.

Viel trinken hilft im Sommer, solchen Kreislaufzusammenbrüchen auch bei großer Hitze und Stress vorzubeugen!

LG,H
  
Qn :: Qn :: Beiträge 1547:: 23.17 Talkpoints :: Auszeichnung für 1000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich denke wir sollten hier langsam einmal unterscheiden zwischen richtigen Synkopen (also richtig weg gewesen für ein paar Sekunden-Minuten)und zwischen den Schwächeanfällen (nur schwarz werden vor den Augen, Gefühl als wenn es die Beine wegzieht). Beides kann der Vorbote eines schlimmeren Anfalles oder eines Leiden sein, deswegen sollte es auf jeden Fall durch einen Arzt abgeklärt werden, woher die Ursache gekommen ist.

Ich hatte beides schon mehrere male, dass es mir schwarz vor den Augen wird und ich das Gefühl habe jeden moment einfach umzufallen. Jedoch kann man das bei mir sehr gut regulieren, indem ich mich einen Moment lang hinsetze und tief durchatme oder in ganz schlimmen Fällen mich auf den Boden lege und die Beine nach oben (Schocklagerung) damit das Blut wieder zentral zurück kommt und nicht in den Extremitäten versackt. Meistens passiert es dann, wenn ich viel Stress in den letzten Tagen hatte und wenig gegessen und getrunken habe. Auch wenn ich zu viel Rauche (also über zwei Schachteln am Tag) habe ich öfters einmal dieses Gefühl der Schwäche und Antriebslosigkeit.

Richtig Synkopiert bin ich schon ein paar mal. Gerade an den besonders warmen Tagen spielt mein Blutdruck und manchmal auch der Blutzucker verückt. Den Blutdruck kann ich nicht wirklich beeinflussen, denn genug trinken tue ich aber das passiert meistens auch in dem zusammenhang mit viel Stress und zu viel Zigaretten am Tag. Eine wirkliche Ursache woher das bei mir kommt mit den starken Schwankungen (Teilweise bis zu 60 Systolisch und 30 Diastolisch) wurde bei mir nicht gefunden und ich muss weder Tabletten noch sonst etwas einnehmen, da es dafür zu selten auftritt. Ebenfalls an den eher warmen Tagen hab ich dann noch manchmal Probleme mit dem Blutzuckergehalt der entgleist und es mich deswegen auf die Kante legt. Ist mir schon ein paar mal im Dienst passiert, wenn ich dort nicht zum essen komme dann halte ich den Blutzucker mit Bonbons oder anderen Süssigkeiten hoch, aber das sackt manchmal innerhalb von 20-30 Minuten so dermaßen ab, dass ich kollabiere und mich direkt neben den Patienten lege. Das passiert auch einfach so, ohne das mir vorher irgendwie schlecht oder schwarz vor Augen wird - einfach zack und weg, und mit ein wenig Glukkose in den Venen wird dann wieder alles gut und ich kann weiter schaffen. Auch dafür wurde noch keine wirkliche Lösung gefunden, ich soll das halt mal beobachten mit einem Blutzuckermessgerät und das mache ich inzwischen auch 3-5 mal täglich mich zu pieksten und dann zu schauen was es spricht. Dieses Jahr bin ich bislang nur einmal umgefallen, aber die warme Saison geht gerade erst los und momentan kommt noch etwas anderes dazu, was dieses Risiko eindeutig begünstigt.

Deswegen bekomme ich an diesen warmen Tagen immer noch einen Praktikanten mit auf der Arbeit zur Seite gestellt, den ich notfalls nur Anweisen muss und nicht selbst Hand anlegen. Denn es wäre extrem dumm, wenn ich gerade einen Patienten mit dem Kollegen die Treppe runter trage und dann die Grätsche mache und wir alle drei von der Treppe fallen Das ist wirklich nicht so das gute, und deswegen soll ich bei den warmen Temperaturen nicht so große Anstrengungen vollziehen. Halte mich aber so gut wie nie dran, und wirklich etwas passiert ist noch nicht, denn wenn ich schon ein komisches Gefühl habe, dann mache ich nicht auf "stark" sondern sag das einfach dem Kollegen und gut ist es und fordere ggf. noch einen weiteren Rettungswagen nach, der den Patienten übernimmt.

Ich hab deswegen auch schon öfters mal im Dienst das Krankenhaus aus sicht eines Patienten gesehen und wurde von den Kollegen reingeschoben als Patient. Ist natürlich super unangenehm wenn man dort dann in der Dienstkleidung liegt und vorbeilaufende Leute denken, dass man dort ein Päuschen macht.

Liebe Grüße
Sorae
  
Sorae :: Sorae :: Beiträge 4936:: 330.68 Talkpoints :: Auszeichnung für 4000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hallo!
Ja ich hatte auch schon einige Zusammenbrüche, sobald es warm wird geht bei mir so gut wie gar nichts mehr, dazu kommt dass ich meistens zu wenig esse und trinke.

Mein letzter Zusammenbruch ist 3 Tage her, ich wollte ein Medikament aus der Apotheke holen, stehe an, weil echt viel los war (Es wird warm, der Heuschnupfen bricht aus) mir war schon den ganzen Tag nicht gut und auf einmal wurde mir total übel. Ich hab dann versucht mich zu beruhigen und durchzuhalten weil ich danach direkt in den Bus gestiegen und zu meinem Hausarzt gefahren wäre.

Na ja auf jeden Fall weiß ich noch dass ich den Mund aufmachen wollte um etwas zu sagen und an das nächste voran ich mich erinnern kann, war das ein Arzt neben mir stand. Der hat mich dann auch gleich mal mitgenommen und mich 2 1/2 Stunden als menschliches Nadelkissen benutzt. Er hat dann mit meinem Hausarzt telefoniert, der jetzt einen Urlaub im Krankenhaus für mich vorsieht, weil es halt schon öfter passiert ist.
  
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