Zwei Wissentschaftler in der USA haben den Biosprit bzw. seine Herstellung als die Ursache für eine Todeszone im Golf von Mexico angeprankert. Die beiden Forscher (Simon Donner von der British Columbia Universität sowie Chris Kucharik von der Wisconsin Universität) fanden heraus das es im Golf von Mexico eine 20.000 Quadratkilometer große Zone gibt in der kein Lebewesen mehr existiert, weder Fische, Sehkühe noch Einzeller. Dies entspricht in etwa der Fläche von Rheinland-Pfalz. Ursachen dafür sei der verstärkte Anbau von Mais und deren Düngung, um aus der Maisstärke Biosprit herzustellen.
Anders als erwartet treibt der Senat die Produktion weiter an und will bis zum Jahre 2022 Jährlich 136 Milliarden Liter Biokraftstoff erzeugen, ca 56 Milliarden Liter werden dann in etwa aus Maisstärke gewonnen. Eine Aktuelle Studie der Forscher wurde in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht. Sollte die erweiterung der Produktion wie geplant fortlaufen, ergibt sich aus einer Berechnung das sämtliche Gegenmaßnahmen nur eine Erfolgswahrscheinlichkeit von ungefähr 5% haben.
Biosprit ist wohl doch nicht so verträglich wie alle meinen. Warum nur treibt der Senat die Produktion immer noch nach vorne, wenn sie wissen das dies eine ganze Region "umbringt"?
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:: RavenThunder
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