| Humpen2020 hat folgendes geschrieben: |
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[...]Es gilt noch immer das Prinzip junge Zeit für alt, was aber mittlerweile einfach nicht mehr durchsetzbar ist.
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Trugschluss von dir. Das Prinzip gilt doch letztlich immer, egal ob Kapitaldeckung oder Umlage. Denn dann, wenn du deine Knete aus einer privaten Versicherung ausgezahlt haben möchtest, muss letztlich dein Geld erwirtschaftet werden (es werden ja nicht i. e. S. heute Geldberge angelegt, aus denen man sich später bedient). Und das wird es immer von den jüngeren, arbeitenden Menschen. Entscheidend ist, dass unsere Geselschaft auch in Zukunft fähig und reich genug ist, die Alten mit zu ernähren (und die ganz Jungen natürlich auch) und nicht, ob das durch eine teure, riskante Kapitaldeckung oder durch ein robustes Umlageverfahren geschieht.
An dem Theater mit der kapitalgedeckten Rente hat man doch gesehen, wo der Hase langläuft. Undurchschaubar, unkalkulierbar und teuer. Zudem riskant, wie die Finanzkrise zeigt. Verdienen tut daran nur einer. Das lief nicht nur in Deutschland so. Und nachdem man die Rente sturmreif geschossen hat, folgt jetzt die Pflegeversicherung. Ich halte das Theater für einen der letzten großen Raubzüge der Versicherungswirtschaft.
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