Hier in der Provinz ist es ja überhaupt kein Problem zu einem Garten zu kommen um sich sein Obst und Gemüse selber anzubauen. Es stehen wegen der Überalterung der Bevölkerung genügend Parzellen frei und durch das Überangebot sind auch die Preise dafür im Keller. In Großen Städten wie in Berlin oder München können auf Grund der raren Gartenflächen und hohen Grundstückspreise die potenziellen Gartenliebhaber nur selten ihrem Hobby nachgehen. Eine interessante Geschäftsidee will nun dieses Manko zu Leibe rücken. Grundgedanke ist dabei auch dass sich für viele Landwirte die Landwirtschaft nicht mehr so richtig lohnt und sie aber ihre Äcker auch nicht brach liegen lassen wollen.
Diese Klientel soll nun zusammengebracht werden. Am Stadtrand von Berlin, in Ruden, wurde ein Acker in 90 Parzellen aufgeteilt und an interessierte Hobbygärtner für eine Saison verpachtet. Der Landwirt verpflichtet sich mehr als zwanzig verschiedene Gemüsesorten und Blumen auszubringen und die erforderlichen Geräte für die Gartenarbeit zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich gibt es noch die Ratschläge zum richtigen Gärtnern umsonst. Die Pächter auf Zeit bezahlen für 45 Quadratmeter eine Pacht von ungefähr 180 Euro. Ein mehr als fairer Preis wie ich finde und eine gute Idee. Die Landwirte bekommen feste Einnahmen und die Nutzer haben keine langfristigen vertraglichen Verpflichtungen wie sie sonst in Kleingärten üblich sind. Es gibt nur eine Bedingung, keinen Dünger ausbringen. Wer mehr erfahren möchte kann sich unter www.meine-ernte.de informieren.
Wäre das etwas für euch und wenn ja warum? Welche Risiken oder Stolpersteine würdet ihr bei diesem Angebot sehen?
|
| |
 |
:: hooker
:: Beiträge 5585:: 70.57 Talkpoints ::  |
|
|
|
|
| |
| |
| |
|