Ich habe einen Schäferhund (mit geradem Rücken!), der in wenigen Monaten 13 Jahre alt wird. Alters- nicht rassebedingt melden sich natürlich langsam die Gelenke. Vor allem eben hinten, wo er langsam immer steifer wird. Jetzt nicht so, dass er sich nicht mehr bewegen kann aber Kleinigkeiten wie ein richtiges Sitz gehen halt nicht mehr wirklich. Er sitzt dann in Schonhaltung. Laufen und mit anderen Hunden toben geht noch bis zu einem gewissen Grad. Ansonsten ist er noch voller Lebensfreude. Klar, wird mittlerweile fast der ganze Tag verschlafen aber wenn es raus geht, ist er voll dabei und voller Erwartung.
Da es eben altersbedingt und kein Schaden an der Hüfte ist, fällt eine Goldakupunktur zur Verbesserung / Schmerzlinderung flach. Massagen wären vielleicht eine Möglichkeit aber da hätte ich zu große Sorgen, dass ich die falsche Stelle bearbeite und es dann auch noch schlimmer mache. Ein Buch allein reicht mir nicht um sicher am Hund herumzukneten.
Gestern bin ich auf eine Chiropraktikerin aus der Nähe gestoßen. Leider habe ich damit noch gar keine Erfahrung sammeln können - weder bei Mensch noch bei Tier. Angeblich bleiben die Tiere dabei völlig ruhig und entspannen sich während der Behandlung immer mehr. Laut Seite gibt es zwei Methoden. Einmal nur das Durcharbeiten des Hundes und dann kann man noch zzgl zur Entspannung eine Akupunktur machen lassen. Dabei werden die Nadeln zwischen die einzelnen Zehen an den Vorderpfoten gesetzt und 15 Minuten drin gelassen. Aber was bringt das alles wirklich?
Hat schon jemand einen Chiropraktiker hinzugezogen und wie war eurer Meinung nach deren Arbeit? Wie hat euer Tier während der Behandlung reagiert? Merkt man einen Erfolg und ist er auch dauerhaft? Oder müsste man dann regelmäßig zum Knochenknacken in die Praxis gehen? Gibt es dabei vielleicht sogar negative Punkte, die die Chiropraktiker nicht erwähnen aber für mich wichtig wären?
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:: Sonty
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