Das sogenannte Restrukturierungsgesetz, welches dieses Jahr in Kraft trat, ist natürlich ein Anfang. Allerdings hätte eine vergleichbare Regelung schon lang vorher an die Entwicklungen angepasst werden müssen und nicht erst als Reaktion, auf bereits geschehene Entgleisungen und Fauxpas. Schließlich erwarte ich als Kleinanleger, dass sowohl meine Bank als auch der Staat entsprechenden Weitblick besitzen, anbahnende Krisensituationen einzukalkulieren und entsprechende Schutzmaßnahmen im Vorfeld zu treffen.
Dass die über die Bank ausgestellten Inhaberpapiere nicht geschützt werden, also Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, ist einerseits, aus Sicht der Banken, verständlich. Andererseits jedoch ist noch eine große Sicherheitslücke, die nach den Geschehnissen der letzten Monate vor allem Kleinanleger in Unsicherheit getrieben hat. Da sollte meines Erachtens noch einiges geschehen in naher Zukunft.
Sicher wird immer wieder vor den Risiken spezieller Geldanlagen gewarnt. Beispiele lassen sich schnell und überall im Netz finden: http://www.fond.de/fonds-risiken/. Gleichzeitig wird jedoch immer angepriesen, dass mit ausreichender Kenntnis gute Gewinne zu erwarten sind, wenn man nur gut überlegt und langfristig genug anlegt. Wenn dem so wäre, finde ich, sollte dann auch in diesen Bereichen der Anlagemöglichkeiten entsprechende Sicherheiten gewährleisten können.
|
| |
|
:: kallido
:: Beiträge 21:: 11.67 Talkpoints |
|
|
| |
| |
| |
|