Immer öfter höre ich beim Arzt die Worte: "Das bezahlt die Kasse nicht" oder "Das müssen sie sich selbst kaufen". Medizin, die einfach zum Auskurieren einer Krankheit nach dem Krankenhausaufenthalt dazu gehört. Wenn ich dann sage, dass mir bekannt ist, dass die Krankenkasse die Medizin bezahlt, wird das Gesicht zu einer Maske. Ein Rezept wird ausgestellt, mir ohne Worte hingeschoben und ich werde verabschiedet. Soll man da den Arzt wechseln oder ist das bei anderen Ärzten auch so?
Warum ist das so schlimm geworden? Werden die Ärzte wirklich für manche Verschreibungen zur Rechenschaft gezogen? Klar, die Kassen haben kein Geld. Aber die Beiträge sind auch nicht gerade gering und zusätzlich kommt noch der Sonderbeitrag. Es ist ja auch nicht so, dass die Patienten im Geld schwimmen. Diese ganzen Sonderausgaben muß man ja irgendwo wieder einsparen. Nur langsam geht das auch nicht mehr, denn die Geldbörsen der Patienten sind mittlerweile auch leer.
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:: Cid
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Die Ärzte haben ein Budget was sie verschreiben können. Sprich pro Monat steht eine Summe X zur Verfügung. Diese geht aber schon zum grossen Teil für Stammpatienten drauf, welche regelmässig bestimmte Medikamente brauchen. Das man dann bei eimaligen Rezepten gern versucht die Kosten auf den Patient abwälzen möchte scheint dann der logische Weg.
Denn jeder Arzt muss versuchen sein Budget zu halten. Kommt man drüber, so steht, meines Wissens nach, dem Arzt im Folgemonat halt weniger zu, weil es schon verrechnet wurde. Es liegt also weder an dem einen Arzt, noch an dir. Solltest du deswegen den Arzt wechseln, wirst du wohl die selben Probleme haben. Es sei denn du findest einen Arzt der kaum Patienten hat und somit auch wenig Rezepte ausgeben muss.
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:: Punktedieb
:: Beiträge 7976:: 82.24 Talkpoints ::  |
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Ich glaube, die Ärzte haben ein bestimmtes Budget, welches sie verschreiben dürfen und wenn das aufgebraucht ist, gibt es eben nichts mehr. Deswegen wird immer wieder versucht, die Patienten dazu zu bringen, auf Medikamente zu verzichten oder sich etwas selbst zu kaufen.
Auch dürfen verschiedene Medikamente nicht mehr über die Kasse verschrieben werden, sie müssen eben wirklich selbst bezahlt werden. Ständig gibt es in dieser Medikamentenliste Änderungen und die Ärzte werden da auch nicht immer durchblicken. Wenn es dir aber ständig so geht, solltest du ihn vielleicht mal drauf ansprechen, und wenn du mit deinem Arzt unzufrieden bist, kannst du dir ja einen anderen Hausarzt suchen.
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:: urilemmi
:: Beiträge 2276:: 37.33 Talkpoints ::  |
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Ich bin Stammpatientin und seit vielen Jahren schon bei meinem Arzt. Allerdings habe ich im letzten halben Jahr festgestellt, dass kaum noch Patienten im Wartezimmer sitzen. Somit komme ich fast immer sofort dran ohne Termin. Das bedeutet möglicherweise, dass es noch mehrere unzufriedene Patienten gibt.
Die Tabletten wurden im Krankenhaus umgestellt und mir neue verabreicht. Es handelt sich um eine Folgeerkrankung durch verabreichtes Antibiotika und Kortison, die ich im Krankenhaus erhielt. Ich habe aber nun das Gefühl, dass diese Umstellung dem Arzt nicht genehm war. Somit werden Probleme und Meinungsverschiedenheiten auf den Rücken der Patienten ausgetragen. Das ist doch nicht korrekt!
Ja,ich könnte mir problemlos einen anderen Arzt suchen. Nur da ich keinen anderen kenne, müßte ich erst wieder rumfragen bei Bekannten, um einen vernüftigen zu finden. Ich habe schon überlegt, ob ich den Urlaub des Arztes dazu benutzen kann, zu einem anderen Arzt zu gehen. Weiß jemand, ob man als Vertretungsarzt jeden Arzt konsultieren kann oder nur den vom jetzigen Arzt vorgeschlagenen?
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:: Cid
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Das du kaum Patienten im Wartezimmer vorfindest, wird vielleicht am Bestellsystem des Arztes liegen. Bei meinem jetzigen Hausarzt ist dies auch so. Aber wenn ich da ohne Termin komme, was recht selten ist, dann sind doch einige Mitpatienten dort. Mein Hausarzt hat nämlich Zeiten, wo er niemanden bestellt, um genug Kapazitäten für die Patienten zu haben, die eben bei akuten Erkrankungen ohne Termin kommen.
Das es zwischen der Medikamentenauswahl im Krankenhaus und dem Hausarzt unterschiedliche Meinungen gibt, ist durchaus normal. Denn dein Hausarzt kennt deine Krankengeschichte im Normalfall besser als die Ärzte im Krankenhaus. Und daher kann es auch meist besser einschätzen, welche Medikante für dich die besseren sind.
Und wenn du mit seiner Reaktion unzufrieden bist, dann besprich es mit ihm und lass dir gegebenfalls erklären, warum er die Meinung der Ärzte aus dem Krankenhaus nicht teilt. Denn auch dazu ist der Hausarzt da und muss auch seine Patienten entsprechend aufklären.
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:: Punktedieb
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