Wohnungsauflösung - Wie noch Geld verdienen

vom 07.11.2010, 22:03 Uhr
Fragen und Antworten zu einem wichtigen Thema.
Hallo

Meine Oma zieht aus ihrem Haus in eine kleinere Wohnung und muss somit den Großteil ihres Mobiljahrs und ihrem anderem Eigentum wie Geschirr etc schnell loswerden. Da ein Großteil der Teile noch gut erhalten ist möchte sie die Sachen noch irgendwie zu Geld machen. Das Problem ist nur das alles doppelt und dreifach vorhanden ist und keiner der Familie wirklich Zeit hat die ganzen Sachen online zu stellen. Wie wird man also die ganzen Sachen möglichst gewinnbringend in kurzer Zeit los?

Mit freundlichen Grüßen
1337
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» 1337 » Beiträge: 693 » Talkpoints: 7,32 »


Wie wäre es mit einem direkten Abverkauf bei deiner Oma zu Hause? Sieht man doch öfter in solchen Sendungen, wo entsprechende Profis sowas machen. Natürlich sollte deine Oma da nicht alleine sein.

Aber alles was weg kann, in einem Raum und das ganze per Zeitungsanzeige und/oder Aushängen bekannt machen. Am besten einen Samstag oder Sonntag dafür nehmen, wo die Leute auch Zeit haben. Und was dann noch übrig ist, kann man immer noch versuchen übers Internet zu verkaufen.
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» Punktedieb » Beiträge: 14260 » Talkpoints: 88,56 »

Punktedieb hat geschrieben:Aber alles was weg kann, in einem Raum und das ganze per Zeitungsanzeige und/oder Aushängen bekannt machen. Am besten einen Samstag oder Sonntag dafür nehmen, wo die Leute auch Zeit haben. Und was dann noch übrig ist, kann man immer noch versuchen übers Internet zu verkaufen.


Hallo

Die Idee kam uns auch schon, jedoch haben wir befürchtet das die Werbekosten relativ hoch seien. Das würde man sicherlich wieder rein bekommen jedoch ist es ja einfach verschenktes Geld , denn eine Anzeige in einer Regionalen Tageszeitung kostet ja schnell mal um die 40 Euro. Naja wir werden das Risiko wohl eingehen müssen. Wo könnte man denn kostenlos für so etwas werben?
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» 1337 » Beiträge: 693 » Talkpoints: 7,32 »


Ich war vor einer Weile in einer ähnlichen Situation und meine Familie und ich mussten die Wohnung meiner Oma so schnell wie möglich leer bekommen. Ich habe einiges über Ebay-Kleinanzeigen eingestellt. Dazu habe ich noch geschrieben, dass in der Wohnung noch einige Sachen mehr sind, die zum Verkauf stehen aber nicht online näher (oder überhaupt) beschrieben sind.

Da kamen dann auch einige Leute, die was gekauft haben und in der Wohnung noch etwas gefunden haben, das mitnehmen wollten. Dazu musst du aber wie gesagt ein paar Dinge schon online einstellen, damit die Leute überhaupt aufmerksam werden und dazu schreibst du dann halt, dass bei Bedarf noch mehr Artikel gekauft werden können vor Ort.

Da Ebay-Kleinanzeigen kostenlos ist, dürften dir da auch keine Kosten entstehen. Das große Geld macht man dabei allerdings nicht, aber uns ging es damals auch einfach darum, dass die Wohnung leer wird und wir möglichst wenig weg werfen müssen. Da geht dann schon mal eine Lampe für 5 Euro an den nächsten Besitzer über. Wenn das dir ausreicht, wäre das vielleicht eine Alternative es so zu machen.
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» Yazz » Beiträge: 1324 » Talkpoints: 9,60 »

So hoch ist der Werbeaufwand nicht. In den kostenlosen Wochenendzeitungen kostet eine Anzeige 3 bis 5 Euro, je nach Auflagenhöhe. Dazu noch Aushänge in den nächstgelegenen Supermärkten, welche man dort kostenlos anbringen darf.

Natürlich kann man auch entsprechende Onlineangebote, wie eben Ebaykleinanzeigen nutzen. Da kann man ja die gesamte Wohnungsauflösung inserieren und Beispiele dazu schreiben, was so alles angeboten wird.
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» Punktedieb » Beiträge: 14260 » Talkpoints: 88,56 »

1337 hat geschrieben:denn eine Anzeige in einer Regionalen Tageszeitung kostet ja schnell mal um die 40 Euro.

Das kommt sicher drauf an, wo Du wohnst, aber in meiner Region sind die privaten Anzeigen mit maximal 20 Euro - das beinhaltet dann schon Chiffre - recht erschwinglich und damit recht preiswert; einige Anzeigen (wie Flohmarkt) sind dagegen komplett kostenlos.

Du solltest aber auch mal bedenken, dass etwas, das nichts kostet viel intensiver genutzt wird und daher gehen dann die einzelnen Einträge schneller unter. Da gibt es dann aber jede Menge Möglichkeiten: kostenlose Aushänge in Supermärkten, Bibliotheken, Universitätsgebäuden, kostenlose Anzeigen bei eBay, dhd24.com usw.
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» JotJot » Beiträge: 13860 » Talkpoints: 7,44 »


Ich hätte da noch einen weiteren Vorschlag. Allerdings musst du dir auch darüber Gedanken machen, was da verkauft wird und vor allen Dingen, was du dir preislich vorstellst! Letzten Endes hängt nämlich auch davon ab, was du wo verkaufst.

Wenn du die Sachen nämlich direkt in der Wohnung verkaufen willst, indem du Anzeigen in Zeitungen schaltest, wirst du wahrscheinlich eh nur einen kleinen potentiellen Käuferkreis generieren können, der sowieso nur an Schnäppchen interessiert ist. Wäre halt bisserl blöd, wenn alte hochwertige Möbel vorhanden sind.

Ich würde dir aber trotzdem mal empfehlen die Zeitung aufzuschlagen. Meist gibt es schon Inserate von Leuten, die sich auf Wohnungsauflösungen spezialisiert haben. Die rufst an, die kommen vorbei und besichtigen und nehmen dir vielleicht sogar alles komplett an. Natürlich nur, wenn es sich nicht überwiegend um Müll handelt. Das ist denke ich so ziemlich die schnellste und einfachste Art das Zeugs loszuwerden.

Wenn du natürlich keine Ahnung wie viel Kohle damit machen möchtest, dann kommst du wahrscheinlich nicht drum rum jeden Artikel einzeln anzubieten. Das kostet natürlich Zeit und Kraft, aber nur so kannst du das Maximum rausholen! Nur musst wirklich rationall an die Sache rangehen. Sprich nur weil ein Gegenstand vermeintlich teuer vorkommt, oder aber einen persönlichen Wert hat (nach dem Motto: DAS gebe ich nicht unter xxx € her) heißt es noch lange nicht, dass das tatsächlich auch soviel einbringen wird.
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» AJK » Beiträge: 310 » Talkpoints: 2,97 »

Ich würde zuerst einen Räumungsverkauf versuchen, und dafür in der lokalen Tageszeitung oder in einem anderen Blatt eine Anzeige schalten. Beispielsweise im Findling, da sind Anzeigen kostenlos. Ein anderes Blatt wäre Quoka, wobei ich da nicht weiß, ob man kostenlos inserieren kann und wie groß das erreichte Publikum ist.

Die besten Stücke würde ich zunächst versuchen, bei Ebay einzustellen, allerdings erst abchecken, ob ein Markt dafür vorhanden ist. Für Artikel im 2€ - Bereich lohnt sich der Aufwand nicht. Vielleicht gibt es im Frühjahr einen örtlichen Flohmarkt, der gut besucht ist? (Falls so lange Zeit ist). Oder besteht die Möglichkeit, sich mit den Nachbarn zusammenzutun und einen Straßenflohmarkt zu starten? Dann ist vielleicht der Zulauf größer, wenn mehrere Parteien verkaufen. Sind Wertgegenstände darunter, die man eventuell einem Antiquitätenhändler anbieten könnte? Alte Figuren, Meißner Porzellan oder Villeroy & Boch lassen z.B. gut verkaufen.

Ansonsten fiele mir auch nur noch die Möglichkeit der professionellen Wohnungsauflösung ein. Da wird dann der Erlös aber unter Umständen von den Kosten aufgefressen.
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» Thaddäus » Beiträge: 979 » Talkpoints: 79,69 »

Ich weiss ja nicht genau was sie an Sachen hat und wie alt diese sind. Wenn es sich um ältere Stücke handelt, könntet ihr mal einen Antik und Trödelhändler zu euch einladen, der könnte sich die Sachen anschauen und euch gegebenfalls gleich abkaufen. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch das ihr eine Wohnungsauflösung zu einem bestimmten Tag irgendwo inseriert und auf auf Interessenten wartet, die sich die Teile dann auch gleich vor Ort mit nehmen können. Dies wären eigentlich die unkompliziertesten Varianten.

Eine etwas zeitintensivere Möglichkeit wäre natürlich auch ein Flohmarktverkauf. Zumindest könntet ihr hier den ganzen Kleinkram verscheuern. Ob ihr alles auf einmal los werdet, oder mehrmal gehen müsst, wäre dann ab zu warten. Könnt ihr die Sachen nicht irgendwie zwischen lagern und dann nach und nach verkaufen? Meistens kann man mit ein wenig mehr Zeit auch ein wenig mehr Geld herraus holen.
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» alkalie1 » Beiträge: 5273 » Talkpoints: 24,08 »

Ich würde einfach eine Annonce in die Zeitung setzen wegen einer Haushaltsauflösung. Da können Interessierte selbst entscheiden, ob sie das ein oder andere gleich mitnehmen wollen. Das geht am schnellsten und man muss nicht aufwändig bei ebay alles einstellen, was auch unnötig Zeit kostet. Und wenn die Sachen noch gut erhalten sind, wird sich bestimmt auch ein Käufer finden.
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» kowalski6 » Beiträge: 2523 » Talkpoints: 141,38 »

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