Ich habe oftmals so viele Ideen, dass ich filtern muss und das Beste raus suchen muss, da ich das alles, was mir so durch den Kopf geht gar nicht alles verschriftlichen kann. Ich werde von nahezu allem inspiriert, auch wenn ich das gar nicht möchte. Mich inspirieren Träume und Gefühle die ich zu bestimmten Situationen habe und Erfahrungen, Reisen die ich antrete, Menschen die dich treffe und manchmal kommt eine solche Geschichte einfach in meinen Kopf wenn ich gerade entspanne und ein Bad nehme oder so. Ich schreibe dann einfach alles stichpunktartig in meine Heftchen und Blöcke und einige Ideen entwickele ich dann zu Kurzgeschichten, Drehbüchern oder Romanen, während andere einfach liegen bleiben und darauf warten wieder entdeckt oder ausradiert zu werden. Habe ich tatsächlich mal einen schlechten Tag, so wie du ihn beschreibst, habe ich keine großen Probleme, weil ich dann auf Ideen zurückgreifen kann, die ich mir schon vorher aufgeschrieben habe. Manchmal muss ich mich dann in eine bestimmte Situation zurück versetzten oder mit ein bestimmtes Musikstück anhören, um wieder richtig zu verstehen, was ich mit der Idee meinte.
Wie ich bereits erwähnte, fällt es mir sehr leicht, mich von irgendwas inspirieren zu lassen. Im folgenden einige Anregungen dazu, was du nutzen oder tun könntest, wenn du eine eher unkreative Phase hast. Generell ist es immer so, dass man Ideen nicht herbei zwingen kann. Niemand kann sich hinsetzen und sagen ''so, jetzt schreibe ich ein Buch''. Die Idee muss von alleine kommen und erst dann kann man eine Geschichte schreiben. Wenn man besonders gestresste Phasen in seinem Leben hat, bekommt man wahrscheinlich weniger Ideen und dann helfen Entspannung und ein bisschen Freizeit. Mir kommen Ideen sehr gut bei einem Bad oder einigen Bahnen Schwimmen. Deshalb schleppe ich meine Notizbücher auch überall mit hin, was oftmals ziemlich hinderlich sein kann und durch ein Handy ersetzt werden muss. Ich würde daher auch dir raten, immer etwas bei dir zu haben, wo du deine Ideen festhalten kannst. Manchmal nehme ich meine Ideen aus Träumen oder spontanen Gefühlen. Daraus muss keine ganze Geschichte werden, es können aber Charaktere daraus entstehen und bestimmte Aspekte der Geschichte können sich so entwickeln.
Ich entnehme viele Ideen auch Musikstücken (ausschließlich klassische und instrumentale Musik), da diese mir manchmal vorkommen wie eine einzige, lange oder kurze Geschichte, habe ich das Gefühl ich würde die Töne in Worte übersetzten und die Musik übersetzten. Was mich auch unheimlich inspiriert, sind Städte, Länder und Kulturen. In Paris hatte ich bisher die meisten Eingebungen, weshalb dies auch meine Lieblingsmusik ist, aber es kann alternativ auch helfen deutsche Städte zu besuchen, die man nicht kennt oder spontan mal einen Waldspaziergang in späten Stunden wagen. Neue Erfahrungen, bringen neue Ideen mit sich.
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:: Crispin
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Inspiriert werde ich meist aus heiterem Himmel. Erlebnisse, Unterhaltungen, Träume aber auch andere Bücher oder Filme sind häufig die Grundlage dafür. Aus diesem Grund habe ich ebenfalls, an strategisch günstigen Stellen, meine Notizbücher verteilt. Die Lust zu schreiben kommt dann ganz von selbst, fast schon wie ein Befreiungsschlag, um die lästigen Ideen los zu werden.
Allerdings habe ich auch Phasen, in denen mir das Schreiben schwer fällt, Idee hin oder her. Mir persönlich hilft dann ein einfaches Thema, zum Beispiel eine Themenvorgabe aus einem Schreibwettbewerb. Angekurbelt durch den Wettbewerb und mit exakter Zielvorgabe fällt es mir dann leichter einen Text zu verfassen. Eine andere Möglichkeit diese Phase zu überwinden, ist für mich das Schreiben einiger Briefe an meine Schwester. Ich denke jeder, der solche Phasen hat, wird seinen eigenen Weg finden müssen, diese zu überbrücken.
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:: Pikalina
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