Der momentane Blutzuckerwert kann in der Tat über ein reguläres Testgerät mit passendem Teststreifen durchgeführt werden. Aber solch ein einzelner Wert ist letztendlich nur eine Momentaufnahme, die nicht so viel Aussagekraft hat. Mehr bekommt man dann schon über eine Blutuntersuchung heraus, bei dem ein Durchschnittswert der letzten acht Wochen gemessen wird. Dazu braucht man übrigens selten noch in die Vene gestochen werden. Viele Praxen, die sich auf Diabetiker eingerichtet haben, also Diabetologen, bestimmen den Langzeit-Blutzuckerwert ebenfalls durch einen Stich in den Finger und das entnommende Blut. Binnen weniger Minuten hat man den Langzeitwert, den sogenannten HbA1c-Wert und der sollte unter 6 bis 6,5% liegen.
Bei Werten, die deutlich über 6,5% liegen, besteht sofortiger Handlungsbedarf und man beginnt dann mit einer Therapie. Außerdem wird geschaut, um welchen Typ des Diabetes es sich handelt, da die unterschiedlichen Diabetes-Typen auch unterschiedlich behandelt werden. So kann ein Typ 1-Diabetiker nun nicht so viel mit blutzuckersenkenden Tabletten anfangen und bei einem Typ 2-Diabetiker wird erst einmal geschaut, in welchem Maße man mit der Ernährung und Bewegung Normwerte erreicht werden können.
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:: *steph*
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