Bisher kennen wir den rothaarigen Kobold Pumuckl ja nur als Solo Charakter mit Meister Eder an der Seite, der ja bereits 1993 verstarb, jedoch sucht Pumuckls "graphische Mutter", Barbara von Johnson zusammen mit einem Fernsehsender im Rahmen eines Malwettbewerbs jetzt nach einer Partnerin. Das stößt jedoch nicht überall auf Zustimmung, denn Pumuckls Erfinderin Ellis Kaut stemmt sich mit einem Gerichtsprozess dagegen, mit einer Entscheidung wird nicht vor dem 24. Mai diesen Jahres gerechnet
Der Streit um Pumuckl schwelt schon länger, er begründet sich darin, dass zwar die Münchnerin Ellis Kaut Pumuckl als Figur 1961 als Hörspielfigur Leben einhauchte und bereits 1965 die ersten Pumucklbücher herausbrachte, jedoch die Grafikerin Barbara von Johnson 1965 den Pumuckl als Studentin illustrierte und so die Figur schuf, wie wir sie heutzutage alle kennen. Johnson vergaß jedoch, sich die Urheberrechte für ihren Pumuckl zu sichern (das tat sie erst 2003 vor Gericht), und legte damit die Basis für eine längere Serie von Gerichtsprozessen und Urteilen rund um den Nachfahren der Klabautermänner. Der Rechtsstreit schwelt bereits seit 2006, da von Johnson aufgrund des „Bestsellerparagraphen“ eine Abfindung im sechsstelligen Bereich fordert, da sie für die Kreation des graphischen Pumuckls 1965 nur eine sehr geringe Summe erhalten habe. Eine weitere Folge dieses Rechtsstreits ist, das der Pumuckl Film von 1979 und "Pumuckl-TV" nicht mehr ausgestrahlt werden dürfen - aus "Pumuckl TV" wurde jedoch recht schnell "Kobold TV", die Serien dürfen weiter im Rahmen der neu benannten Sendung ausgestrahlt werden.
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