Der Preis pro Aktie betrug übrigens 17,50 Euro, der Kauf erfolgte über News Corp. Und die Anteile wurden vom Kabelnetzbetreiber Unitymedia erworben. Übrigens ist das nicht der erste Anlauf von Murdoch auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, denn 2006 versuchte er die Sendergruppe ProSiebenSat.1 aufzukaufen was heftig kritisiert wurde, da Murdoch auch gerne über die ihm gehörenden Sender seine politischen Überzeugungen mittels seiner Medienmacht durchsetzt. Ihm bzw. News Corp. Gehören auch zahlreiche Bezahlsender in den USA, Australien und Großbritannien.
Da Pay TV das Kerngeschäft von News Corp. darstellt und Murdoch bereits 2006 an Premiere bis zum Zusammenbruch durch das Kirch Debakel sieht man jetzt die ideale Gelegenheit gekommen, beim Marktführer in Deutschland und Österreich (4 Millionen Kunden) einzusteigen, da Premiere ein großes Potenzial haben soll. Desweiteren ist News Corp. als Filmproduzent aktiv sowie an vielen Zeitungs- und Buchverlagen beteiligt – 2006 kaufte Murdoch z. B. den Dow Jones Verlag für 5 Milliarden Dollar, welcher der führende US Wirtschaftsverlag ist.
Übrigens stieg der Kaufpreis zwar um 20 % an, lag aber mit 17,28 immernoch unter dem von News Corp. mit 17,50 Euro pro Aktie.
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