Die Autonation Indien scheint den Bieterwettkampf um die Luxusmarken aus dem Ford-Portofolio für sich entschieden zu haben.
Die indische Automarkte Tata hat in den letzten Jahren entscheidende technologische Sprünge leider verschlafen, konnte aber in den letzten beiden Jahren viele Kooperationen abschliessen und damit deutlich an Boden gewinnen. So werden z.B. auch Modelle von Fiat in Indien nun von Tata angeboten.
Geld ist vorhanden, die Umsätze laufen gut, Indiens Wirtschaftswachstum ist stabil und die Nachfrage nach PKWs steigt seit Jahren kontinuierlich an.
Um nun endlich auch selbst mehr auf die Beine stellen zu können bleibt Tata allerdings nur der Weg über Zukäufe, Eigenentwicklungen würden zu lange dauern und zudem wohl teurer sein, als die Übernahme eine anderen Automarke.
Zudem würde Tata damit auch Zugang zu westlichen Märkten erlangen, denn die Marken Jaguar und LandRover besitzen gute Vertriebsstrukturen in Europa und den USA.
Eine Gefahr für die rund 18.000 Mitarbeiter der beiden Marken sieht die Gewerkschaft nicht, denn eine Verlagerung sei nicht so einfach zu leisten und da die beiden Marken einen Qualitätsanspruch haben, der in indischer Produktion noch nicht zu gewährleisten ist, werden die Arbeitsplätze auch mittelfristig nicht verlagert werden.
Mit dem starken heimischen Markt und dem Sprung auf den Weltmarkt könnte hier ein neuer Globalplayer entstehen, der anders als die chinesischen Wegwerf-Modelle, mit Qualität und westlicher Technologie langfristig gute Aufstiegschancen hat.
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:: betty
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