vom 18.12.2007
Talkteria: Macht Bildung einsam?
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Macht Bildung einsam?

Forum: Liebe, Sex & Partnerschaft

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Dass Bildung nicht nur ein Vorteil ist zeigt sich laut Soziologe Jochen Hirschle von der Fernuniversität Hagen darin, dass Menschen mit hoher Bildung Nachteile bei Beziehungen haben – sie haben es vergleichsweise schwer, Beziehung oder Freundschaften aufzubauen. Generell haben Hochgebildete und Höhergebildete Menschen ein höheres Risiko, Single zu bleiben, als Menschen mit einer niedrigen Bildung. Die Wahrscheinlichkeit Single zu bleiben ist sogar noch höher, wenn sie ihr Studium oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

Hauptproblem ist laut Hirschle, dass sich Hochgebildete Menschen stärker auf Institutionen und Organisationen, in denen sie tätig sind, bei der Suche nach Freundschaften oder Beziehung fixieren – ungern werden andere Wege in Erwägung gezogen. So finden 60 % der Menschen mit einer niedrigen Bildung, also Hauptschul- oder Realschulabschluss, ihren Partner oder Freunde in einer Disco oder Kneipe oder im Freundeskreis, nur 41 % der Abiturienten können dies bestätigen.

Dazu kommen andere Faktoren wie höhere Ansprüche oder dass Menschen mit einer hohen Bildung weniger oft ausgehen und ein anderes Freizeitverhalten haben – sie treffen sich z. B. eher mit engen Freunden zuhause, lesen mehr oder arbeiten länger, da Höhergebildete im Beruf stärker gefordert werden und so eher Einschnitte in gemeinschaftlichen Unternehmungen erleben und diese bereitwilliger zurückstecken. Oft seien Menschen mit einer besseren Bildung auch aufgrund ihrer Arbeit oder ihres Studiums mobiler und können so schlechter soziale Netzwerke aufbauen oder Bekanntschaften pflegen – zudem werden Freundschaften dadurch bedingt eher und öfter gelöst.
  
Subbotnik :: Subbotnik :: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints :: Auszeichnung für 5000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hallo!

Bei diesen Thema ist es wahrscheinlich so, wie bei den meisten anderen Themen. Man kann es mal wieder nicht pauschalisieren, dass alle Abiturienten (nehme ich mal als Beispiel) Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden und es allen Hauptschülern (auch nur als Beispiel) leicht fallen würde.

Trotzdem denke ich schon, dass an der These etwas Wahrheit dran ist, dass "Hochgebildete" oft nicht so leicht einen Partner oder eine Partnerin finden.

So, jetzt werde ich mal etwas persönliches zum Thema sagen, aber ich werde mich ganz gewiss in keine der hier genannten Kategorien stecken lassen.
Auf der Arbeit bin ich ganz bestimmt nicht auf Partnersuche, aber ich hatte bisher auch noch keinen Partner, den ich in der Disco oder auf einer Party kennengelernt habe. Ich gehe aber auch nicht so häufig abends aus.

Was die höheren Ansprüche betrifft, denke ich schon, dass meine Ansprüche in manchen Bereichen vielleicht etwas zu hoch sind, aber ganz sicher bin ich mir in dem Punkt auch nicht.

Zeitlich betrachtet bin ich momentan auch relativ eingeschränkt, aber ich denke nicht, dass Menschen mit einem guten Schulabschluss immer beruflich eingespannter sind als Menschen mit einem weniger guten Schulabschluss.

Mich würde mal interessieren, was ihr über das Thema denkt und was ihr zu den einzelnen "Kennzeichen" der "Besser-" oder "Schlechtergebildeten" sagt.

Viele Grüße
  
:: Mareikel :: Beiträge 1744:: 14.88 Talkpoints :: Auszeichnung für 1000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich denke schon, dass diese Studie sehr gut trifft, wie Liebe und eine hohe Bildung zueinander stehen.
Zur stärkeren Forderung im Beruf muss ich auch noch sagen, dass das nicht von ungefähr kommt. Viele Menschen mit hoher Bildung haben dies ja nicht aus purem Spaß gemacht sondern schon aus Freude am Beruf und dem Willen in diesem Beruf Karriere zu machen und damit auch finanziell gut dazustehen. Dies ist natürlich nicht unbedingt förderlich für die Beziehungspflege oder gar den Aufbau. Karrieredenken spielt dann auch in die Mobilität rein, wer Karriere machen will, von dem wird Mobilität oft einfach erwartet bzw. gefordert.
Ein anderer Punkt, den ich bei hochgebildeten Menschen (leider) auch schon ab und zu bemerkt habe: mit zunehmender Bildung wurden diese sozial immer inkompententer. Einfach ausgedrückt, sie halten sich immer mehr "für etwas Besseres". Da werden Ansprüche gestellt, ohne diese zu hinterfragen. Beispielsweise ist nicht jeder der keine Statussymbole offen zur Schau stellt arm und damit unintelligent. Das Gleiche gilt auch für Menschen, die keinen hohen Abschluss (beispielsweise "nur" Handwerksmeister statt Doktor) vorzuweisen haben. Diese Menschen können sehr wohl intelligent sein, haben aber andere Prioritäten. Leider vergessen solche "besseren" Menschen, dass sie nicht nur die Mitmenschen mit ihrer Arroganz vergraulen, die sie ohnehin nicht näher kennen lernen wollten, sondern dass sie mit diesem Verhalten auch auf durchaus hochgebildete Menschen unattraktiv wirken.
  
:: JotJot :: Beiträge 13223:: 61.41 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich kann diesem Bericht nur aus eigener Erfahrung zustimmen und natürlich kann man nicht pauschalisieren.
Aber ich kann aus eigener Erfahrung über die Beziehungsfindung reden. Ich besuche zur Zeit auch ein Gymnasium und empfinde mich selbst auch als etwas besser gebildet. Mein Freizeitverhalten ist grob anders, als das von Bekannten, die in der Ausbildung sind oder die Realschule besuchen. Ich mache lieber irgendwas werteschaffendes, etwas sinnvolles und finde es kann auch Spaß machen. Perfektes Beispiel ist eine Plätzchenform meiner Freundin. Tut mir Leid, aber kurzer Ausschweif: Sie hat eine Plätzchenform mit Göthes Oberleib, was nicht grad gewöhnlich ist. Ich finde das zeigt sehr die Abgehobenheit von einem Gymnasiasten, wie sie sein kann. Hingegen gehen andere in die Disko und besaufen sich, lernen dabei ihre "coolen" Freunde kennen. Ich bin mit meiner Freundin zusammengekommen, nachdem wir uns bei uns zu Hause getroffen haben (Beispiel des Ausgehens).
Also ich schätze, ich verstehe das "Problem" des Artikels schon recht gut, aber dass das als Studie so ernst herausgegeben wurde. Das klingt ja glatt nach einem richtig ernsthaften Problem

Was auch interessant ist, dass Gymnasiasten häufig sehr pragmatisch sind, das ist mir auch aufgefallen. Meistens sind sie karrierefixiert und ihr Gefühlsleben funktioniert mit ganz anderen Zahnrädern als selbiges anderer Menschen.
  
:: crille :: Beiträge 120:: 75.91 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Mhm, also ich finde nciht, dass Bildung einsam macht oder die wahrscheinlichkeit auf einen Lebenspartner veringert, schließlich möchte sich der Partner beschützt fühlen und bei eventuell aufkommenden Situationen auch dass der Partner um den eigenen Standpunkt kämpft, wäre ja sonst laaangweilig. Aber auch um sich selber sollte man sich ernsthaft Gedanken machen! Ohne ausreichende Bildung...wie will man da den richtigen partner finden? Klar macht der eigene Charackter viel aus, wenn man zu naiv ist oder zu wählerisch, zu oft meckert und es einem keiner recht amchen kann oder man nur das "gute" im Menschen sieht und sich von jedem abschleppen lässt aber kann man den potentiellen Partner einschätzen wenn man nicht genügend weiß und es an menschenkentnissen mangelt? Daüber sollte ernst nachgedacht werden, schließlich kann es mal um die eigene Zukunft gehen...
  
:: danirockz :: Beiträge 114:: 1.24 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Naja, das hat aber nur recht wenig mit akademischer Bildung zu tun, sondern mehr mit Lebenserfahrung.

Ich sehe das im Grunde genauso, also dass es irgendwo stimmt: irgendwo wachsen einfach mit der Bildung auch die Ansprüche, also an sich und an andere. Teilweise frage ich mich heute wie ich mich mit bestimmten Leuten früher gut verstehen konnte. Bei mir stellt sich das so dar, dass ich als ehemaliger Gymnasiast auch durch den Abgang einiger Freunde Freunde auf der Realschule hatte - mit denen kam ich damals sehr gut aus, heute nerven sie mich nur noch und kommen mir direkt zurückgeblieben vor.

Ich führ das Mal darauf zurück, dass man früher einfach mehr gemeinsame Interessen hatte, halt pubertäre und heute führe ich lieber andere Gespräche und unternehme gerne andere Dinge, die der Realschulgruppe in meinem Bekanntenkreis völlig fern sind - zumindest kommt einem das so vor. Meine Ansprüche sind während des Abiturs und während des Studiums einfach schneller und stärker gewachsen - die Ansprüche an alles. Irgendwie unterhält man sich in den niederen Bildungsschichten über alles mögliche triviale, Autos, Frauen, die Arbeit, Spiele usw. aber nicht über etwas was darüber hinaus geht oder man ist schnell am Ende, weil man einfach nicht soviel weiß, wenn man mal etwas diskutiert. Dinge die mich heute einfach aus dem Interessenwandel während des Abis nicht mehr interessieren oder selbstverständlich sind und über die man deswegen nicht großartig reden muss, fast wie eine geistige Stagnation die man dort antrifft.

Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, da das nicht auf alle zutrifft, aber eben auf die Mehrheit (die ich kenne), auch wenn wenige nicht dieses Klischee erfüllen, nur das sind die, von denen ich auch den Eindruck habe, dass sie mehr im Leben erreichen wollen als nur "leben und arbeiten".

Gleiches gilt für die Partnerwahl: Ich finde hier sind Ansprüche auch sehr verschieden, wobei ich von mir ausgehe und auch genug Gegenbeispiele in der "Welt der Studis" kenne. Als Mann hat man natürlich auch gewisse Interessen und Ansprüche an die Partnerin, bei mir geht das in die Richtung dass ich da viel von meiner Freundin erwarte was sie zum Glück auch erfüllt - Freundinnen die ich früher hatte und die halt den niederen Bildungsebenen entstammten haben diese nicht erfüllt, bzw. man war halt wegen der "einen Sache" mit ihnen zusammen, was mir heute nicht mehr genug wäre. Auch erfüllten viele das Klischee, dass man sie leicht haben könnte - natürlich nicht alle, nur ums gleich vorweg zu nehmen - und dass sie immer auf dieselben Deppen hereinfallen, weil die Ansprüche an den Partner leicht zu umreißen sind. Wie gesagt, das gibt es in jeder Bildungsschicht, nicht falsch verstehen, nur ich finde, dass die Mehrheit der Anspruchslosen eben in den niederen Bildungsebenen zu finden ist und dass diese in den höheren Bildungsebenen die Minderheit stellen.

Auf der anderen Seite kann man das auch positiv sehen, denn wer wenig weiß und wer geringere Ansprüche hat ist auch leichter zufrieden zu stellen - Sachen über die meine Bekannten glücklich sind, sind für mich absolut selbstverständlich und ich strebe nach mehr und bin daher wesentlich öfter unzufrieden (mit mir und meiner Situation).

Naja, das kann man noch ewig fortführen, aber im Grunde finde ich, dass die Tendenz der Studie richtig ist und sich auch bei mir und anderen die ich kenne bestätigt, auch im Umkehrschluss bei den schlecht gebildeten Zeitgenossen.
  
KrashKidd :: KrashKidd :: Beiträge 2317:: 0.61 Talkpoints :: Auszeichnung für 2000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Kann ich so bestätigen. Allerdings würde ichs nicht unbedingt von der Schulbildung abhängig machen.

Ich halte mich für relativ gebildet und vor allem auch interessiert, im Gegensatz zu meinem allgemeinen Umfeld. Das Problem ist, dass ich "dümmere" Menschen meistens total uninteressant finde. Ist nunmal so. Von daher habe ich auch keinen riesen Freundeskreis, wie manch Anderer, der sich eben mit hinz und Kunz gut versteht. Ich geh auch nicht so oft in Diskos, sondern sitz lieber gemütlich in einer Kneipe, oder bei Freunden.
Das sind wohl alles Gründe dafür, dass ich mich nicht alle zwei Monate verliebe und vor allem nicht in jeden nächstbesten.

Man hat halt viel mehr Ansprüche wenn man gebildet und vielseitig interessiert ist. Man achtet auf viel mehr und möchte mit seinem Partner auch über andere Themen reden, als die meisten Bild-Leser.
  
:: rolleyes :: Beiträge 454:: 2.64 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich weiß nicht, ob es zu vage ist zu behaupten, dass Menschen mir höherer Schulbildung sich ihre Freunde eher aussuchen als solche zum Beispiel mit einem Realschulabschluss. Und ich kann diese Phänomen auch bestätigen.
LG jenna
  
Jenna :: Jenna :: Beiträge 1269:: 0.48 Talkpoints :: Auszeichnung für 1000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Guten Morgen!

Das ist (leider) so.
Stimmt schon. Also je "schlauer" jemand ist, egal ob Mann oder Frau, desto mehr Gedanken macht man sich ja auch. Also jemanden der was auf den Kasten hat bewegen ganz andere Dinge wie jemand der sich um wenig kümmert und Gedanken macht. Auch sucht natürlich jemand der intelligent ist jemanden mit der er sich auf gleicher Stufe unterhalten kann. So Blödpaddel Zeugs interessiert einen dann doch gar nicht. Auch ist es so das intelligente Menschen ja sehr gerne kommunizieren und auch diskutieren. Laßen sich in diesen Gesprächen auch gerne mal ohne Zoff von einer anderen Meinung überzeugen. Es gibt hier noch einen anderen Thread "Ich haße dumme Menschen", oder so. Da hab ich ähliches geschrieben. Es gibt doch nichts schlimmeres als wen der eine einfach so mal reden und diskutieren will und entweder der andere hat grundsätzlich dazu keine Lust, oder er macht irgentwann dicht und verwehrt sich gegen jede Logik. Und das in einer Beziehung? Geht gar nicht...so hatte ich das früher öfter als ich in dem Alter war wo eine möglichst Geselschafttlich als hübsche Freundin angesehene wichtiger für mich war als eben genannte Gespräche, z.B. Später kan ich dann auf den Trichter das ich eine intelligente Frau an meiner Seite brauche. Und die haben meist ganz andres zu tun als sich den ganzen Tag zu schmincken, sich über ihre Figur Gedanken zu machen und Klamotten zu sammeln. Nicht falsch verstehen...es gibt natürlich auch sehr hübsche intelligente Frauen, So war das nicht gemeint...dies alles aber nur zum Punkt Beziehung.

Ein ganz anderes Problem, aber auch passend zu diesem Thread, ist doch das Problem (für beide) das je intelligente jemand ist, er es (leider) auch schwieriger in der Geselschaft hat. Das halt so. Ist es nicht so das je "schaluer" jemand ist desto mehr Gedanken um alles macht er sich auch? Und umso weniger Mitmenschen können das nachvollziehen. ICh denke ich bin so in der Mitte von all dem, aber trotzdem habe ich und meine Freundin sehr oft dieses Problem. Natürlich haben wir einen gemischten Freundeskreis. Da ist manch einer "schlauer" und ein anderer weit aus "dümmer". Auffälig dabei finde ich das dümmere MEnschen einen bißchen intelligenteren oft als "komischen Vogel", oder so, betiteln. Ich würde das den mir "überlegenen" gegenüber nie äußern. Sondern eingestehen das dieser einfach sehr schlau ist und in unserer Welt nicht so gut zu recht kommt weil halt, naütrlich, von einer allgemeinheit ausgegangen wird. Alles darüber hinaus ist "seltsam, komisch, anders".
Seltsamer weise trifft diese negativ Betitelung bei einer "höheren Leistung" nur bei der Intelligenz zu. Wenn jemand körperlich oder geistig behindert ist nimmt man Rücksicht darauf, stellt sich drauf ein und geht damit um. Wenn jemand im Sport nicht so gut ist wie ein anderer ist das auch ok, man kann ja nicht alles gut können. Nur bei der Intelligenz ist es so das "bessere" oft Ausseinseiter sind, natürlich wollen sie dies auch in unserer Geselschaft ausdrücklich sein weil sie gar keinen Anschluß finden können und somit lieber alleine bleiben. Aber von aussen wird meist negativ über diese LEute geradet. Man betrachtet sie als negativ "anders". Fast so als nicht Geselschaftsfähig. Sozial nicht verträglich. Dem ist aber gar nicht so, es wird halt nur nicht akzeptiert das sich Sorgen und Gedanken gemacht wird über Dinge die manch anderen vlt. gar nicht interessieren. Aber dies nicht weil uninteressant, sondern nicht nachvollziehbar. Über den eigenen Tellerrand hinaus gehend. Schade...sehr schade...ist es so:

Nur die dummen sind wirklich glücklich in unserer Welt.
Machen sich wenig Gedanken, und leben so dahin haben ihren Spaß.
Die intelligenten verschließen isch oft.
Finden kaum Anhang, Gesprächspartner oder gar eine passende Person für eine Beziehung.
  
:: MisterS :: Beiträge 129:: -0.02 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich denke schon das das zu einem gewissen Grat stimmt. Besonders Akademiker wählen ja, zumindest in bestimmt 80% aller Fälle, auch einen Akademiker zum Lebenspartner. Ist einfach so und auch durch Studien belegt. Ich denke der Anspruch ist einfach ein vollkommen anderer, wobei ich nicht sagen will das der Hauptschulabsolvent generell weniger kann/ weiß, wie auch immer. Aber meistens liegen da einfach Welten da zwischen, deshalb sucht sich der Akademiker einen Akademiker zum Partner mit dem er Erfahrungen austauschen kann. Mir fällt das besonders immer wieder bei uns in der Uni auf.

Mein Professor für Vorgeschichte (Archäologe) - Frau Archäologin
Mein Professor für Urgeschichte (Archäologie) - Frau Anthropologie (was der Urgeschichte so sehr nah kommt)
Mein Professor für Anthropologie (Biologie) - Frau Biologin

So lässt sich die Liste theoretisch endlos weiter führen, was sehr für die Studie spricht das sich Akademiker auch Akademiker suchen. Und da es davon nicht so viele gibt ist es natürlich wesendlich schwerer einen Partner zu finden als wenn man einfach in der nächsten Disco einen aufgabeln muss. Ich vermute auch, dass die Ansprüche einfach komplett andere sind (vermutlich zu hohe), weil man sich auch an sich selbst stellt, sonst wäre man ja nie soweit gekommen.
  
:: Sophrosynae :: Beiträge 168:: 4.92 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
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