Das ist wirklich ein sehr gutes Thema. Endlich mal jemand, der Twilight kritisiert und nicht nur ausflippt, wenn er den Namen hört. Ich habe nur Leute in meinem Umfeld, die dem "Hype" verfallen sind und keine Kritik vertragen.
Ich habe mir den Film "Twilight" auf DVD angesehen und fand ihn wirklich toll, woraufhin ich mir die Bücher gekauft und inzwischen auch alle gelesen habe. Insgesamt hat mir die Serie sehr gut gefallen, auch wenn mich manche Sachen gestört haben, wie z. B. dass Bella auf einmal ein Supervampir ist oder dass sie sich auch noch in Jacob verliebt und Edward das einfach so hinnimmt und noch so einige andere Sachen. "New Moon" fand ich vom Film her o.k., aber nicht berauschend und schon gar nicht so gut wie den ersten Teil.
Was mir bei Twilight aber sehr gut gefallen hat, ist dass sie die Vampire geändert hat, also nicht so wie man es kennt, dass Vampire bei Sonnenlicht zerfallen oder in Särgen schlafen. Da hat sie sich etwas neues ausgedacht und das ist ihr gut gelungen. Es ist einfach mal etwas anderes.
Obwohl ich also selbst Twilight mag, finde ich nicht o.k., dass die Fans alle anderen Vampirromane schlecht machen oder mit Twilight vergleichen. Gute Vampirromane gab es vorher schon und es wird bestimmt auch noch andere gute Nachfolger geben.
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:: Bibi78
:: Beiträge 224:: 25.65 Talkpoints |
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| Nephele hat folgendes geschrieben: |
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Aber: Untote bekommen keine Babys (außer in Braindead).
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Ich finde das letzte Buch dieser Serie richtig schlecht und vor allem den Teil mit dem Baby mehr als daneben, aber was heißt hier "Untote bekommen keine Babys"? Ich meine, ich möchte ja niemandem die Illusion rauben, aber Vampire gibt es im realen Leben nicht und mit einem fiktiven Charakter kann jeder Autor so verfahren wie er beliebt. Gewisse "Regeln" bestehen doch nur, weil sie sich irgendein Autor früher selber mal ausgedacht hat und sich andere Autoren mit ihren Geschichten daran orientiert haben. Aber diese Tatsache führt doch nicht dazu, dass sich alle anderen Autoren dann auch daran halten müssen, denn das würde dazu führen, dass es früher oder später überhaupt keine neuen Ideen in der Literatur mehr gibt.
Wie gesagt, ich mag das Buch, auf das sich deine Aussage bezieht, nicht, aber über Argumentationen, die sich auf "echte" oder "richtige" Vampire berufen kann ich nur schmunzeln.
| Bibi78 hat folgendes geschrieben: |
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Was mir bei Twilight aber sehr gut gefallen hat, ist dass sie die Vampire geändert hat, also nicht so wie man es kennt, dass Vampire bei Sonnenlicht zerfallen oder in Särgen schlafen. Da hat sie sich etwas neues ausgedacht und das ist ihr gut gelungen. Es ist einfach mal etwas anderes.
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Es gibt so viele Romane und Filme, die den Vampir Mythos neu interpretieren, umdeuten oder bewusst mit allen Traditionen brechen, dass ein Vampir ohne Sarg und Sonnenallergie nun wirklich nichts neues ist. Ich finde es heute sogar ziemlich schwer eine Vampirgeschichte zu finden, in der man die ganzen Klischees findet. Von im Sonnenlicht glitzernden Vampiren habe ich aber vor Twilight tatsächlich noch nie gehört, aber ob sich das durchsetzen wird bezweifle ich. Ich fand es von Anfang an ziemlich merkwürdig und unpassend.
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:: Cloudy24
:: Beiträge 6550:: 99.05 Talkpoints ::  |
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Ich weiß gerade nicht so recht wie ich anfangen soll, da mich diese Bücher doch sehr überrascht haben, sowohl sehr positiv, als auch extremst negativ. In der Regel mag ich weder Fantasy-Roman, noch mag ich Liebesromane. Und ich habe mich sehr lange Zeit geweigert einen "Teenager-Vampir-Liebesroman" zu lesen. Auch die erste Verfilmung hat mich nicht dazugebracht mich dieser Reihe zu öffnen. Und auch die Tatsache, dass ich persönlich Herrn Pattinson sehr attraktiv finde, hat mich zunächst nicht veranlasst, meine Meinung zu verändern. Das Einzige, was ich sofort gut fand, war der Song von Paramore.
Eines Tages (genau gesagt, war es eine Woche vor dem Kinostart von "New Moon") war es dann jedoch soweit, dass mein Freund den Film aus der Videothek mitbrachte, mit dem Kommentar, man müsse schließlich auch seine "Feinde" kennen.
Naja, ich möchte jetzt nicht sagen, dass es sich um einen qualitativ hochwertigen oder gar anspruchsvollenFilm handelt, aber es ist wirklich nettes Popcornkino. Trotz dieser Einschätzung war ich irgendwie fasziniert - wenn ich es beschreiben könnte, würde ich es gern tun, aber ich kann es einfach nicht benennen. Noch am gleichen Abend bestellte ich Karten für "New Moon", und noch bevor ich ins Kino gelangen konnte, hatte ich die Bücher Zuhause. Und auch hierbin ich mir absolut bewusst, dass es keine großartige Literatur ist - es ist sehr schlicht geschrieben und bedient viele Klischees, und verändert den Vampir-Topos in seltsamer Weise.
Dennoch habe ich diese Bücher verschlungen, ich habe fünf Tage für die Reihe gebraucht (trotz Uni und Job). Ich war in diesen Tagen eigentlich nur in Forks, und musste ich das Buch weglegen, fehlte mir dieser Ort. Dieses Gefühl habe ich selbst nach knapp fünf Monaten immer noch, und in diesen Situation greife ich einfach den Band meiner Wahl und lese ein Stück. Nun wurde ja die These entwickelt, dass der Charakter von Bella so eindimensional geschrieben wurde, dass sich jedes x-beliebige Mädchen mit ihr identifizieren könnte. Dies mag möglich sein, trifft aber in meinem Fall nicht zu. Es ist vielmehr als würde ich Freunde/Nachbarn begleiten. Lange Rede, kurzer Sinn: In gewisser Hinsicht bin auch ich dieser Buch-Reihe verfallen.
Was den Hype betrifft, sehe ich die Angelegenheit eher entspannt: Jede Zeit bringt seine Hypes mit sich. Ich glaube man muss sowas nicht immer nachvollziehen können. So werde ich nie verstehen, was die Beatles oder einige Boyband der 90iger so groß hat werden lassen; ebenso wie verschiedene Bewegung (Hippies, Punks). Wenn also jemand ein Team Edward-Shirt tragen möchte, bin ich die Letzte, die das verurteilen möchte.
Zu den Kritikern möchte ich auch noch etwas anmerken. Ich musste mich in meinem Freundeskreis sehr häufig dafür rechtfertigen, bzw. mir dumme Sprüche anhören, nur weil ich die Bücher mag. Oft von Leuten, die nichts anderes zulassen als die "alte, ursprüngliche Form" des Vampirs. Auch das erscheint nicht besser, als "Twilight"-Fans, die nichts anderes als Meyers Bild des Vampires zulassen.
Aber trotz des Lobes muss auch ich ganz klar sagen, dass mich der gewandelte Charakter der "Mutter Bella" sehr abgestossen hat. Ich hätte die Bücher wohl in 4 Tagen gelesen, wenn nicht die Stelle des Schwangerwerdens mich dazu veranlasst hätte, das Buch angewidert wegzulegen (Aliens hätten mich an der Stelle des Buches wohl kaum mehr schokiert). Diese Mutterrolle mit den entsprechenden Muttergefühlen wirkt einfach total fehl am Platz. Es bleibt jedoch ein Makel mit dem ich leben kann.
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:: threnody83
:: Beiträge 5:: 4.69 Talkpoints |
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Ich kenne nur das erste Buch und auch nur den ersten Film.
Das Buch bekam ich ausgeliehen, kurz bevor der erste Film im Kino anlief. Ich hab das Buch gelesen und fand es auch ganz gut. Nur wohl bisher nicht gut genug. Denn an sich lese ich in so Fällen dann schon gerne alle verfügbaren Teile einer Serie. Und die Bekannten, die mir den ersten Teil geliehen hatte, hatte alle folgenden Teile nur auf Englisch. Also fiel diese Quelle weg und mir war bisher mein Geld zu schade, mir die anderen Bücher zu kaufen. Und ich hatte auch leider, bevor ich das Buch zu Ende gelesen hatte, schon irgendwo eine Spoiler gelesen und wusste ja im Endeffekt, wie das Buch ausgehen muss.
Ich fand es auch ein wenig schade, das es am Ende des ersten Teiles ja fast so aussieht, als wenn Bella stirbt oder sterben könnte. Und da es klar ist, das es Fortsetzungen gibt, ist man da eher entspannt, weil Bella ja eh überleben wird. Die Spannung fehlt mir da irgendwie.
Ich leihe mir so gut wie nie Filme auf DVD aus. Letztes Jahr habe ich mir dann mal den ersten Biss- Film als Geburtstagsgeschenk gegönnt. Also nur ausgeliehen, zum Glück habe ich mir den Film nicht gekauft.
Ich habe noch nie eine der Art grottenschlechte Romanverfilmung gesehen. Und auch noch nie eine Romanverfilmung die so eng an der Romanvorlage bleibt. Was ich eher als störend empfand, weil der Film keine Höhen und Tiefen hatte.
Was mich am Film am meisten gestört hat, war die farbliche Umsetzung. Im Buch kam sehr klar raus, das Edward anders ist als alle anderen Teenager. Schon rein äusserlich. Viel blasser und so. In dem Film war alles eher eine Mischung aus allen möglichen Grautönen. Farben habe ich keine wikrlich bewusst wahrgenommen. Alle sahen gleich aus.
Und irgendwie plätscherte der Film nur vor sich hin. Ich war endlos enttäuscht. Vorallem da der Film ja auch von den Medien so hpchgepuscht wurde.
Ich denke, das ich mir die folgenden Bücher nur bisher nicht gekauft habe, weil ich halt von dem Film so enttäuscht war. Und wie gesagt ich hatte auch einen Spoiler gelesen, der leider vorher nicht gekennzeichnet war und der sich auf den dritten oder vierten Teil bezog.
Ich bin sonst schnell zu begeistern. Vorallem auch wenn eh ein Rummel um was gemacht wird. Harry Potter liebe ich. Die Bücher könnte ich immer wieder lesen und die Filme immer wieder sehen. Aber bei der Biss Reihe- ich lese die sicherlich mal. Sicherlich auch ohne Zwang. Aber es ist nichts was ich unbedingt haben muss.
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:: LittleSister
:: Beiträge 5946:: 15.77 Talkpoints ::  |
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