A arbeitet in einer Bäckerei als Verkäuferin. Genauergesagt, hat A dort vor zwei Wochen mit dem Arbeiten angefangen. As Chef B hat verboten, Schmuck in der Arbeit zu tragen. Dabei ist A doch nur im Verkauf.
Muss A sich wirklich daran halten? A versteht aber nicht warum. Wäre A in der Backstube tätig, wäre dies völlig klar. As Anliegen beschränkt sich sowieso nur auf den Ehering, denn den hat A immer an, den nimmt A nie ab. Kann B dies von A verlangen?
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:: Scotty
:: Beiträge 149:: 1.22 Talkpoints |
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| Scotty hat folgendes geschrieben: |
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Muss A sich wirklich daran halten?
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Nein, A hat selbstverständlich die Möglichkeit, den Job zu kündigen und sich dem Diktat des Chefs eben nicht zu beugen. Aber vor der Kündigung gibt es auch die Möglichkeit, sich mit dem Chef anzulegen, was aber bei einem sturen Chef dazu führen könnte, seinerseits die Kündigung auszusprechen. Hinzu kommt, dass dadurch u.U. das Verhältnis nachhaltig gestört werden könnte, so dass beim Ausbleiben einer Kündigung die Arbeitsatmosphäre nicht angenehm ist.
Ich an As Stelle würde einfach mal nachfragen, was der Grund für dieses absolute Schmuckverbot ist und ob sich hier nicht doch Ausnahmeregelungen finden lassen. Es erscheint zwar müßig, aber manchmal kann man über das "miteinander reden" viel mehr Probleme aus der Welt schaffen, als man glaubt.
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:: derpunkt
:: Beiträge 6108:: 503.75 Talkpoints ::  |
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A hat mit Sicherheit ein Gesundheitszeugnis? Das sollte sich A mal durchlesen, wenn sie sich an die Belehrung der netten Beamten nicht mehr erinnern kann.
Man hat sich an bestimmte Hygienevorschriften zu halten, wenn man mit Lebensmitteln arbeitet. Dazu gehört auch, dass man sich die Haare zusammen macht, oder eben keinen Schmuck trägt.
A muss das Verbot natürlich nicht hinnehmen. Ihr steht vollkommen frei zu kündigen. Ansonsten kann es sehr wohl ein Kündigungsgrund sein, wenn man sich nicht an die Vorschriften hält und auf Ermahnungen nicht reagiert.
Ich muss ehrlich sagen, dass es doch wohl kein Problem sein sollte, seinen Schmuck für die Arbeitszeit mal abzulegen. Es kommt auch dem Schmuck zu gute, weil der dann nämlich nicht schmutzig wird.
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:: winny2311
:: Beiträge 11535:: -11.07 Talkpoints |
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Wie meine Vorposterinnen schon sagten, Schmuck während der Arbeit ist aus hygienerechtlichen Gründen, grundsätzlich bei einer Tätigkeit mit offenen Lebensmittel, verboten. Einfach weil sich da alles möglich dran und vorallem auch drunter festsetzen kann.
Es gibt auch in anderen Berufen Regelungen zum Tragen von Schmuck. Und da eher zum Schutz vor Unfällen und ähnlichem. So ist es Krankenschwestern und Pflegern, die auf einer beschützten/ geschlossenen, psychiatrischen Station arbeiten, zum Beispiel verboten, Ohrringe wie Creolen und ähnlichem zu tragen. Die dürfen an sich nur Stecker tragen. Eben weil da ein Patient, ob nun mit Absicht oder einfach so, dran ziehen könnten und das Pflegepersonal so verletzten könnte.
Und ähnlich sieht es auch mit Ringen und sicherlich auch langen Ketten aus. Auch wenn man es nicht glauben mag, man kann auch mit einem Ring an irgendwas hängen bleiben und sich da auch leicht den Finger mit abreissen. Gerade auch im Bäckereiverkauf arbeitet man ja auch mit Maschinen.
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:: LittleSister
:: Beiträge 5946:: 15.77 Talkpoints ::  |
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