Die Hormonersatztherapie gegen Beschwerden in den Wechseljahren ist ja recht umstritten und viele raten davon einhellig ab. Doch inwiefern stimmt das eigentlich? Ist generell nicht zu einer Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden zu raten?
Eins vorweg – pauschal lässt sich das nicht sagen sondern es ist fallabhängig und bei jeder Patientin anders. Synthetische Hormone sollten auf keinen Fall eingenommen werden, wenn dies nicht wirklich notwendig ist oder ob hier Phytoöstrogenen schon ausreicht. Künstliche Hormone haben, laut Studien, den Nachteil, dass sie sowohl das Schlaganfall als auch das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen – was ausreichen sollte um nur bei wirklich starken beschwerden aus diese Art der Behandlung mit Hormonen zurückzugreifen
Wenn der Frauenarzt eine Hormonersatztherapie absegnen sollte, sollte man darauf achten, die Dosierungen niedrig zu halten, denn viel hilft nicht viel, und die Durchführung der Therapie mittels engmaschiger Kontrollen stetig neu zu überprüfen. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt zudem, dass Östrogene allein nur dann von Frauen eingenommen werden sollten, wenn die Frauen nicht mehr über eine Gebärmutter verfügen, sonst sollte im Abstand von mindestens 10 Tagen auch die Einnahme von Gestagenen berücksichtigt werden.
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