Der Chef von YouTube, Chad Hurley, sagte nun gegenüber der dpa, dass er sein Internetangebot vor allem als einen Beitrag zu mehr Demokraatie sieht – dies begründete er damit, dass Wähler z. B. auf YouTube direkt von ihren Problemen erzählen und Parteien ausführlich ihre Ideen und ihr Programm darlegen könnten. YouTube steht so als neutraler Vermittler zwischen beiden – und dass das funktioniert belegte er mit der Gesprächsrunder der republikanischen Präsidentschaftskandidaten, die u. A. auch Fragen von YouTube Nutzern direkt beantworteten.
Die Folge von der stärkeren Einbeziehung der Menschen in den demokratischen Prozess wäre laut Hurley ein mögliches Ansteigen der Wahlbeteiligung – und dass dieses Modell auch in Deutschland Schule macht würde man an dem Beispiel der SPD und FDP sehen. Beide Parteien haben bereits einen eigenen Kanal auf YouTube, und YouTube ist schließlich „wie erwartet“ Marktführer auf dem deutschen Markt und erreicht so mehr Menschen als andere Dienstleister im Internet.
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