Die britische Großbank Royal of Scotland (RBS) scheint die Kreditkrise die durch die Krise am US Immobilienmarkt ausgelöst wurde und durch die Übernahme der ABN Amro besser zu überstehen als von Analysten erwartet – so werde man dieses Jahr nur 1,25 Milliarden Pfund abschreiben statt wie von Analysten erwartet 1,9 Milliarden Pfund. Dadurch wird auch der Gewinn der RBS höher ausfallen als erwartet – der angestrebte Vorsteuergewinn von 9,77 Milliarden Pfund scheint somit noch deutlich übertroffen zu werden.
950 Millionen Pfund an Abschreibungen entfallen laut RBS auf die Krise am US Immobilienmarkt und 300 Millionen Pfund für die ABN Amro Übernahme. Durch die Integration dieser, die besser laufe als erwartet, werden höhere finanzielle Rückflüsse erwartet als zum Übernahmezeitpunkt. Die RBS übernahm die niederländische ABN Amro, nach einem Bieterkampf mit der Großbank Barclays, zusammen mit dem Finanzkonzern Fortis und der Santander Bank für 71 Milliarden Euro.
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:: Subbotnik
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Da sieht man wieder, wie relativ alles ist: Unter "kaum betroffen" stelle ich mir deutlich weniger als 950 Millionen Pfund vor.
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:: bsm123
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Nunja, wochenlang wurde gemutmaßt ob durch die Verwicklungen in die Immoblienkrise die Abschreibungen noch größer ausfallen würden - und 700 Millionen weniger als erwartet ist für die RBS ein deutlicher Gewinn, vor allem da so der Vorsteuergewinn wahrscheinlich deutlich über die vor der Krise angestrebte 9,77 Milliarden Pfund Marke rutschen wird.
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:: Subbotnik
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