Von Tinnitus sind ca. 8 % der Deutschen betroffen, die das unaufhörliche Dauerpiepen in Form eines Ohrensausen im Dauerformat im Ohr haben und das selbst bei Stille und dem Fehlen jeglicher Geräuschquellen und leiden dadurch meist, je nach Ausprägung, unter Schlafstörungen, Angstzuständen oder Depressionen welche auch eine Arbeitunfähigkeit bedingen können.
Dabei gibt es zwei verschiedene Formen des Tinnitus, einerseits den subjektiven Tinnitus, der nur von den Betroffenen selbst hörbar ist, als auch den objektiven Tinnitus, wo Geräusche beispielsweise auch von den Untersuchenden wahrgenommen werden können und durch Strömunggeräusche von Arterien verursacht werden. Der objektive Tinnitus ist der weitaus seltenere, der subjektive dominiert die deutsche Tinnitus Landschaft.
Beide Varianten haben verschiedene Ursachen und erfordern daher auch ein jeweils anderes medizinisches Vorgehen. Beim objektiven Tinnitus handelt es sich meist um Gefäßmissbildungen, Gaumensegelnystagmus, oder Tubenfunktionsstörungen, welche operativ behoben werden können.
 | :: Subbotnik :: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints |
 |
Beim subjektiven Tinnitus sind die Ursachen noch nicht vollständig erforscht, jedoch werden verschiedene Ursachen hierfür angenommen und gelten als wahrscheinlich: Stress, Durchblutungsstörung, Medikamentöse Ursachen, Stoffwechselstörungen, Stoffwechselerkrankungen oder geschädigte Zellen des Hörorgans. Beim subjektiven Tinnitus handelt es sich also selten um die Krankheit an sich, sondern um ein Symptom, welches auf eine andere Erkrankung hinweist.
Sobald man den Tinnitus wahrnimmt und es keine äußerliche Erklärung für das Pfeifen im Ohr gibt sollte man nicht anfangen alleine an sich herumzudoktern, sondern schnellstmöglich zum Arzt eilen. Schnelles Handeln ist hier sehr wichtig und von Nöten um eine mögliche Heilung zu gewährleisten – denn sollte der Tinnitus länger als 3 Monate bestehen ist das Risiko sehr hoch dass er chronisch werden kann und so psychische Belastungen verursachen kann. Ist er erst chronisch ist zudem meist schwer gegen diesen anzukämpfen.
Falls man zum Arzt geht werden von diesem in erster Linie neurologische Untersuchungen durchgeführt. Falls ein unklarer Befund vorliegen sollte versucht der Arzt jedoch in erster Linie die Durchblutung z. B: durch den Einsatz von Kortison zu verbessern um so eine mögliche Ursache für den Tinnitus auszuräumen. Falls diese Maßnahmen nicht helfen sollten und es sich um einen chronischen Tinnitus handelt kann auch der Einsatz eines Tinnitus Maskers, der die störenden Geräusche überdecken sollen, helfen.
|
| |
 |
:: Subbotnik
:: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints ::  |
|
|
|
|
| |
| |
| |
|